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Nienstädt Shisha löst Feuerwehreinsatz in Nienstädt aus
Schaumburg Nienstädt Nienstädt Shisha löst Feuerwehreinsatz in Nienstädt aus
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17:07 30.04.2019
Das Haus am Schwarzen Weg musste evakuiert werden. Quelle: Fabian Hahn
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Nienstädt

Die 27-Jährige musste wegen einer Kohlenmonoxidvergiftung behandelt werden. In den Räumen waren außerdem vier Kinder, darunter eines im Alter von drei Jahren. Wie die Polizei mitteilt, hatten sich zwei befreundete Familien in einer Wohnung des Mehrfamilienhauses zum Wasserpfeife-Rauchen getroffen. Eine 27-jährige Stadthägerin, die vorher bereits erkrankt war, kollabierte in der Wohnung und war nicht mehr ansprechbar. Die Anwesenden riefen gegen 21 Uhr die Rettungskräfte.

Beim Betreten des Mehrfamilienhauses schlugen die Kohlenmonoxidwarner an der Kleidung der Rettungskräfte an, die daraufhin das Haus evakuierten und die Feuerwehr zur Unterstützung anforderten. Außerdem riefen sie aufgrund der Personenzahl einen sogenannten Massenanfall von Verletzten aus. Es bestand aufgrund der Messung des CO-Gehalts die Gefahr, dass noch weitere Personen an einer Kohlenmonoxidvergiftung erkrankt waren. Die weiteren Anwesenden, ein 34-Jähriger, ein 42-Jähriger sowie ein 15-Jähriger und vier Kinder im Alter von drei, sechs, sieben und 13 Jahren wurden von Ärzten vor Ort untersucht. Doch es blieb bei der verletzten Frau.

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Zwei Stunden lang gelüftet

Die 27-Jährige und der 34-Jährige sind in Stadthagen gemeldet, die Kinder im Alter von drei und sieben Jahren gehören zu dem 34-Jährigen. Das sechsjährige Kind sowie die beiden Jugendlichen sind die Kinder des 42-jährigen Wohnungsinhabers. Nachdem die Wohnung etwa zwei Stunden lang ausgiebig gelüftet worden war, konnten die Personen die Zimmer wieder betreten.

Das Jugendamt ist ebenfalls auf den Fall aufmerksam geworden. Auf Anfrage teilt Behördensprecher Klaus Heimann mit, dass Mitarbeiter sich den Sachverhalt mit Blick auf die beteiligten Kinder anschauen wird. Gegebenenfalls schalte sich das Jugendamt ein.

Von Verena Gehring