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Nienstädt Tempo 30 auf der B65
Schaumburg Nienstädt Nienstädt Tempo 30 auf der B65
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00:17 15.05.2017
Symbolbild Quelle: Archiv
Nienstädt

Die Verwaltung soll einen entsprechenden Antrag an den Landkreis stellen. Anstoß ist ein Antrag der CDU-Fraktion gewesen, den die SPD erweitert hat. Wie berichtet, haben Kommunen laut neuer Straßenverkehrsordnung die Option, vor Schulen und Kindergärten Tempo-30 einzurichten, zumindest auf einer Strecke von maximal 300 Metern – und das auch auf Bundes- und Hauptverkehrsstraßen.

Die CDU hatte sich in ihrem Antrag zunächst auf die Bahnhofstraße vor der Nienstädter Grundschule beschränkt. Die SPD unterstütz nach Angaben von Fraktionssprecherin Christiane Reckmann diese Forderung und geht noch weiter: Auch auf der B65 an der Grundschule sowie auf der Lindenstraße und der Sülbecker Straße am Kindergarten soll das Tempo auf 30 beschränkt werden.

„Im Sinne der Sicherheit unserer Kinder sollte dieser Antrag doch äußerst wohlwollend aufgenommen werden“, meint CDU-Sprecher Karl-Heinz Krämer. Reckmann betonte: Die Verkehrssituation an der Kreuzung von B65 und Bahnhofstraße werde bereits seit Jahren diksutiert. Dieser Bereich stelle „ein riesen Problem“ für die Schulkinder dar. Denn leider teile die B65 das Dorf in zwei Hälften und die Querung bedeute für die Kinder eine große Gefahr.

Keine Ausnahme für die B65

Auch Grünen-Ratsherr Thomas Künzel gab an, das Vorhaben „voll zu unterstützen“. Die neue Gesetzeslage biete den Kommunen die Möglichkeit, „eine einheitliche Linie an Kindergärten und Schulen“ zu fahren. Wenn es um die Geschwindigkeitsreduzierung vor Schulen geht, „können wir die B65 einfach nicht rausnehmen“.

Dem zweiten Antrag der CDU, den Aufbau der kürzlich abgebrannten Karlshütte in Liekwegen zu unterstützen, stimmte der Rat ebenfalls einstimmig zu. Bürgermeister Gerhard Widdel informierte vorab darüber, dass die Gemeinde den Waldfreunden für die erfolgten Aufräumarbeiten Geräte und einen Anhänger des Bauhofs zur Verfügung gestellt habe.

Die Hütte sei „ein unheimlicher Gewinn für unsere Gemeinde“, sagte Künzel. Die Waldfreunde, die ein loser Zusammenschluss und kein Verein sind, haben bereits einen Antrag bei der Klosterkammer auf Wiederaufbau gestellt. Der Rat möchte dieses Vorhaben mit einem Appell an die Klosterkammer unterstützen. In wie weit die Gemeinde den Waldfreunden auch finanziell beim Aufbau der Hütte helfen werde, sei dann zu entscheiden, wenn es soweit ist, meinte Reckmann. kil