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Nienstädt Verkehrschaos an Sülbecker Straße abgewendet
Schaumburg Nienstädt Nienstädt Verkehrschaos an Sülbecker Straße abgewendet
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18:59 09.10.2019
Gerhard Widdel und Sandra Wiechmann sind überzeugt, dass die Verlegung des Kita-Eingangs mehr Sicherheit bringt. Quelle: bab
Sülbeck

Die Gemeinde Nienstädt hatte beschlossen wegen der vielen Kinder, die gleichzeitig aus der Kita geholt werden, in der Sackgasse Flautstollen Parkmöglichkeiten zu schaffen. Dort sind nun rund 20 Stellflächen auf einem eingefassten Schotterplatz eingerichtet worden. Damit die Umfahrt besser zu meistern ist, hat die Gemeinde ein Pflanzbeet am Flautstollen verkleinert, sodass die ausfahrenden Autos bequemer um die Kurve kommen.

Mehr Licht für den Bereich

Nur noch ein paar kleine Nacharbeiten seien zu tun, so Gemeindedirektorin Sandra Wiechmann und Bürgermeister Gerhard Widdel. Jetzt in der dunklen Jahreszeit zeige sich, dass noch etwas mehr Licht an den Bereich kommen müsse.

Gleichzeitig hat die Gemeinde entschieden, dass der Kindergarten auch nur noch vom Flautstollen aus zu betreten ist und der ehemalige Eingang geschlossen wird. „Langsam gewöhnen sich die Leute daran“, sagt Wiechmann. „Die Lage hat sich schon deutlich entschärft“, sagt sie zur Situation auf der Sülbecker Straße. „Die Sicherheit ist größer geworden“, bestätigt auch Bürgermeister Gerhard Widdel. „Jetzt müssen Eltern und Kinder nicht immer zwischen Bauhof und Feuerwehr rumlaufen.“

Gemeinde investiert 21.000 Euro

Für die Kinderwagen, die während des Kita-Aufenthaltes der Jungen und Mädchen vor Ort bleiben, hat die Gemeinde eine kleine Hütte bauen lassen. Darin gibt es auch einen Abstellraum für Spielgeräte des Kindergartens. Auch der gepflasterte Weg wurde angepasst. Nienstädt hat für den Parkplatz rund 21.000 Euro investiert. Das Gerätehaus hat weitere 7300 Euro gekostet. Jetzt müsse noch die Beleuchtung finanziert werden.

Der Kindergarten Sülbeck hat jetzt zwei Ganztagsgruppen und eine Vormittagsgruppe mit zehn Kindern. Nachdem die Elternbeiträge abgeschafft wurden, habe es einen „unheimlichen Run“ auf die Ganztagsplätze gegeben, sagt Wiechmann, deshalb habe die Gemeinde die Zeiten auf die Elternwünsche angepasst. Hinzu kommen noch die Sonderöffnungszeiten, die die Gemeinde anbietet. Morgens sind diese von 7.15 bis 7.30 Uhr. Am Nachmittag ist die Sonderöffnungszeit von 15.30 bis 17 Uhr.

Von Babette Jakobs