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Samtgemeinde Nienstädt Am Bergkrug kann es losgehen
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00:18 18.06.2018
Seggebruchs Bürgermeister Jörn Wittkugel (von links) und Gemeindedirektor Ditmar Köritz nehmen die Aufnahmeverfügung von Norbert Lütke und Gunther Korf entgegen. Auch Hespes Gemeindedirektorin Kerstin Hamelberg und Bürgermeister Uwe Grone freuen sich ebenso wie die künftige Helpser Gemeindedirektorin Dorit Schöning und Bürgermeister Manfred Kesselring. Quelle: bab
Helpsen

 Amtsleiter Norbert Lütke und dessen Kollege Gunther Korf, der die Umsetzung des Programms nun begleiten wird, haben in der Samtgemeindeverwaltung  den Gemeinden Helpsen, Hespe und Seggebruch einen Batzen Unterlagen für den weiteren Prozess übergeben.

Die Bürgermeister und Gemeindedirektoren der drei beteiligten Gemeinden können stolz auf ihre Bewerbung sein. „Wir hatten fünf Anträge, von denen einer mit Abstand der beste war“, sagte Korf. Immerhin ist das Amt Leine-Weser für mehrere Landkreise zuständig, die Region Hannover, Hameln-Pyrmont, Hildesheim, Holzminden, Nienburg und Diepholz gehören dazu. „Sie haben gute Vorarbeit geleistet, darauf kann jetzt aufgesetzt werden“, sagte Lütke, der erläuterte, dass die Bewerbungen anhand eines Ranking-Systems bewertet werden und es im einzelnen schwierig sei, die jeweiligen Punktevergaben miteinander zu vergleichen, weil es sich um einen breit gefächerten Ansatz handele.

Dennoch gibt es einige Parameter, die den Gemeinden in die Hände gespielt haben. Wie die Vertreter des Landesamtes erklärten, gehört dazu unter anderem das geplante Bauvorhaben des Mehrgenerationenhauses und der Umbau der „Grünen Mitte“ in Helpsen. „Das sind ganz wesentliche Bestandteile, die Sie abgehoben haben von anderen“, erklärte Korf.

Außerdem habe es in der Anfangsphase ein großes Interesse der Bürger gegeben. „So viel Bewegung ist nicht in allen Gemeinden“, sagte Korf. Lütke erwähnte als weiteres Beispiel noch das Park & Ride-System am Kirchhorster Bahnhof mit der geplanten Elektrotankstelle, da auch Mobilität und Klimaschutz Ziele des Programms seien. „Das sind Synergien, die sich hier gut ergänzt haben.“

Für die Bergkruggemeinden lohnt sich die Aufnahme. Die Förderhöhe liegt je nach Steuereinnahmekraft bei 53, 63 und 73 Prozent der Bruttokosten. Ziel sei, finanzschwächere Gemeinden stärker zu fördern, sagte Lütke. „Das sind Summen, früher gab es mal 50 Prozent auf die Nettokosten.“ Es gebe „ausgiebige nationale Fördermittel“, sagte Korf. Deshalb erwartet das Amt auch viele Bewerber. „Meine Einschätzung ist, dass wir wieder einen wahnsinnigen Run auf die Dorfentwicklung haben werden“, sagte Lütke auch mit Bezug auf Schaumburg. „Der Raum hier ist sehr aktiv“.  bab