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Samtgemeinde Nienstädt Bahn prüft Bildschirm in Kirchhorsten
Schaumburg Nienstädt Samtgemeinde Nienstädt Bahn prüft Bildschirm in Kirchhorsten
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19:19 22.05.2018
Auch junge Leute haben Probleme, das Display am Kirchhorster Bahnhof richtig zu entziffern.
Auch junge Leute haben Probleme, das Display am Kirchhorster Bahnhof richtig zu entziffern. Quelle: bab
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SAMTGEMEINDE NIENSTÄDT

„Viele Automaten stehen nicht optimal, wenn wir einen Hinweis kriegen, werden wir jemanden rausschicken, der sich das anguckt“, sagt  Sabine Brunkhorst.

Weil durch die Sonneneinstrahlung auf den Displays der Automaten zeitweise nichts zu lesen ist, hat sich der Seniorenbeirat der Samtgemeinde Nienstädt des Themas angenommen.

An den Bahnhöfen Lindhorst und Bad Nenndorf hatte die Deutsche Bahn aufgrund von Hinweisen aus der Bevölkerung die Displays an den Fahrkartenaustomaten bereits getauscht (SN berichteten).

In Lindhorst hatte sich unter anderem auch der Senioren- und Behindertenbeirat der Sache angenommen und war schließlich erfolgreich gewesen. Der Vorsitzende des Nienstädter Beirates, Gerhard Kording, holte sich deshalb Schützenhilfe bei den Lindhorster Kollegen.

Deren Schriftverkehr mit der Bahn schreckt den Nienstädter Seniorenbeirat jedoch etwas ab. Sie gehen von schwierigen Verhandlungen aus und wollen sich deshalb an die Gemeinde Helpsen wenden, da diese das Bahnhofsumfeld ohnehin neu arrangieren wolle.

„Am besten wäre, wenn man den zuständigen DB-Mitarbeiter mit ins Boot holt“, schlug Beiratsmitglied Horst Herbert Thiele vor.
Vielleicht ist dies nun etwas einfacher geworden.

Bahn will sich jetzt der Sache annehmen

Auf Nachfrage der Schaumburger Nachrichten konnte die Bahn AG zwar nicht feststellen, ob das Problem am Kirchhorster Bahnhof im Unternehmen bereits bekannt ist, will sich aber der Sache annehmen.

„Der normale Weg wäre, sich an das RAN-Team zu wenden“, sagt Brunkhorst. „RAN“ sind die Regionalen Ansprechpartner Nahverkehr. Wenn sich die Hinweise auf Probleme häufen, werden entsprechende Informationen weitergegeben, um ihnen nachzugehen.

Nach dem Anruf der SN schloss sich die Pressesprecherin mit den verantwortlichen Mitarbeitern kurz und bekam die Rückmeldung, dass diese den Standort Kirchhorsten nun unter die Lupe nehmen werden. „Wir werden prüfen, ob und wie wir da Abhilfe schaffen können“, sagt Brunkhorst.

Die Bahn bittet sich dafür aber etwas Zeit aus. „Es wird ein paar Wochen dauern, bis wir zu einem Ergebnis kommen“, so die Pressesprecherin. Mindestans acht Wochen sollten die Bürger noch Geduld aufbringen.  bab