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Samtgemeinde Nienstädt Bergkrug-Gemeinden machen den nächsten Schritt
Schaumburg Nienstädt Samtgemeinde Nienstädt Bergkrug-Gemeinden machen den nächsten Schritt
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21:51 15.05.2019
Quelle: dpa
Helpsen/Hespe/Seggebruch

Drei Gemeinden, die sich rund um den Bergkrug gruppieren, flatterte vor fast einem Jahr per Post ein Hauptgewinn in die Rathäuser. Der Bergkrug zählt zu jenen vier Regionen, die ins Dorfentwicklungs-Programm aufgenommen wurden, teilte das Amt für regionale Landesentwicklung Leine-Weser mit; beworben hatten sich insgesamt 41 niedersächsische Regionen.
Am Donnerstag, 16. Mai, starten die Räte aus Hespe, Helpsen und Seggebruch zur nächsten Etappe. Während einer gemeinsamen Sitzung in Seggebruch wollen sie jene Projekte vorstellen, die umgesetzt werden könnten.

In den vergangenen Monaten hatten vier Arbeitsgruppen getagt, bestückt mit Ratsmitgliedern und interessierten Bürgern. Themen: Demografie, Klima-/Umweltschutz, Innenentwicklung, Daseinsvorsorge. Ergebnis: Insgesamt 28 Projekte wurden in „Steckbriefen“ umrissen. Weitere Vorschläge landeten im „Projektspeicher“. Sie könnten „zu einem späteren Zeitpunkt entwickelt werden“, heißt es in der Vorlage für die heutige Sitzung.

Ein „Kompetenzteam“, das sich zum Thema Dorfentwicklung gebildet hat, sortierte die Vorschläge und ordnete ihm „Prioritäten“ zu. Dem Team gehören Sprecher der vier Arbeitsgruppen sowie Vertreter der Gemeinden an. Acht Projekte bekamen unter diesen Voraussetzungen die höchste Priorität („1“), verbunden mit dem kürzesten Zeitraum der Umsetzung („1-3 Jahre“).
Die Vorschläge im Überblick

  • Mini-Spielfeld am Haus der Vereine, Hespe
  •  Umgestaltung Friedhof, Seggebruch
  • Sanierung Spielplätze
  • Bürgerinformations-Zentrale
  • Bahnhofsvorplatz Helpsen
  • Gesundheitszentrum, Bergkrug
  • Mitfahrer-App, Bergkrug
  • Dorfmoderator, Bergkrug

Das Ingenieurbüro Kirchner, das die Bergkrug-Gemeinden fachlich durch die Dorferneuerung begleitet, präsentiert die Projekte heute den Räten. Entschieden wird allerdings noch nichts. „Bei allen Projekten muss geschaut werden, ob die Gemeinden sie wollen und ob sie sie finanzieren können“, sagt Manfred Kesselring, Helpsens Bürgermeister. Die Fördersätze, die das Land Niedersachsen über das Dorfentwicklungs-Programm ausreicht, sind zwar hoch, aber ko-finanzieren müssen die Gemeinden die Projekte dann doch.

Der nächste Termin zum Thema Dorfentwicklung in Hespe, Helpsen und Seggebruch ist der 15. September. Bis dann muss der Dorfentwicklungs-Plan – inklusive aller Projekte – beim Amt für regionale Landesentwicklung zur Genehmigung eingereicht werden. Danach heißt es auf dem Bergkrug wieder: Warten auf Post vom Amt. ab