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Seggebruch Spatzennest feiert Richtfest
Schaumburg Nienstädt Seggebruch Spatzennest feiert Richtfest
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17:50 19.07.2018
Bei strahlendem Sonnenschein feiert die Kinderkrippe Spatzennest Richtfest. Der Dachstuhl des neuen Anbaus steht.
Bei strahlendem Sonnenschein feiert die Kinderkrippe Spatzennest Richtfest. Der Dachstuhl des neuen Anbaus steht. Quelle: kil
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Seggebruch

Passend zum Wetter lautete auch der Richtspruch der Handwerker: „Ein Kinderherz von Freud und Wonne, das Aug‘ so klar wie Sonnenschein/ ist der Menschen schönste Sonne, ist aller Zukunftshoffnung Keim.“ In diesem Sinne freuten sich alle Beteiligten über den Fortschritt des Erweiterungsbaus, der Platz für eine weitere Krippengruppe bieten soll.

Wie berichtet, war der Zeitplan von Anfang an sportlich. Im November 2017 hatte der gemeinsame Kindergartenausschuss der Gemeinden Helpsen und Seggebruch sich für eine Erweiterung der Einrichtung stark gemacht.

Plätze reichen nicht mehr

Denn die Nachfrage nach einer Betreuung der unter Dreijährigen sei stetig gestiegen, schilderte Manfred Kesselring, Helpsens Bürgermeister, in seiner Ansprache. Mit Blick auf einen Bedarf von 40 Plätzen ab August dieses Jahres bei aktuell vorhandenen 30 Plätzen sahen die Politiker dringend Handlungsbedarf.

Gesagt, getan: Der Architekt, der das Spatzennest seinerzeit gebaut und 2011 mit eingeweiht hatte, willigte auf Anfrage ein, auch die Erweiterung zu betreuen. Schon zehn Tage später legte er einen ersten Entwurf vor, sodass die Planungen schnell voranschreiten konnten.

Gemeinden teilen sich die Kosten

Da das Gesetz jedoch einen Bewegungsraum für die Kinder vorschreibt, musste der Plan kurzfristig verändert und ein zusätzliches Stockwerk errichtet werden. Dadurch stiegen natürlich die Kosten, die nun bei insgesamt 450.000 Euro liegen.

Die Kinder singen beim Richtfest ein Lied mit Erziehern und Eltern. Foto: kil

„Wir bekommen Zuwendungen des Landes in Höhe von 180.000 Euro“, teilte der Bürgermeister mit. Somit müssen die Gemeinden noch jeweils 135.000 Euro aufbringen.

Laufenden Betrieb nicht stören

Schon kurz nach Pfingsten waren die ersten Bagger angerückt. Rund zwei Monate später steht der Rohbau samt Dachstuhl. Dabei war den Gemeinden wichtig, den laufenden Betrieb der Krippe möglichst wenig zu beeinträchtigen.

Auch für die Kinder ist die Baustelle ein Abenteuer. Zur Feier des Tages trugen sie zusammen mit Erziehern und Eltern ein kleines Lied vor. kil