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Seggebruch Von Schweden bis nach Afrika
Schaumburg Nienstädt Seggebruch Von Schweden bis nach Afrika
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19:36 31.03.2014
Die Sänger des Cantemus-Chores haben ihr Handwerk alle schon als Kinder und Jugendliche gelernt. lmh
Die Sänger des Cantemus-Chores haben ihr Handwerk alle schon als Kinder und Jugendliche gelernt. Quelle: lmh
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„Cantemus, viva la musica“ schallte es darauf durch den Kirchenraum - „Lasst uns singen, es lebe die Musik!“ Das brandneue Stück von Lorenz Maierhofer wirkte wie speziell für den Bückeburger Chor geschrieben. Eindrucksvoll erfüllten die 15 Sänger dieses Motto mit Leben.

 Gesungen wird bei Cantemus offenbar alles, was Chorleiterin Stephanie Feind in die Finger gerät. „Musikalische Schwergewichte“ wie Beethoven und Mozart waren im Programm ebenso vertreten wie afrikanische Rhythmen aus dem Kongo und auf Kisuaheli - mit Trommelschlägen begleitet. Weiter führten die Bückeburger Sänger nach Frankreich und ins England des 16. Jahrhunderts. Auch Klänge aus Schweden sind dabei gewesen: das alten Marien-Lied „Kristallen den fina“ und das aus dem Film „Wie im Himmel“ bekannte „Gabriellas Sang“. So rasant wie die Ursprungsländer des Liedguts wechselte dabei auch die Stimmung: Von getragenem Ernst wie bei Arcadelts „Ave Maria“ sprangen die Sänger mühelos zum munteren und voller Lebensfreude vorgetragenen Gospel-Song „O look away“. Konstant blieben bei all dem nur die klaren und perfekt auf einander eingespielten Stimmen.

 Dass Cantemus hoch professionell klingen, ist kein Zufall, sondern jahrelanger Arbeit geschuldet. „Wir sind alle Ehemalige der Märchensänger und des Schaumburger Jugendchores“, erzählte die Chorleiterin. So verfügen die elf Frauen und vier Männer ohnehin über ein großes Repertoire, das sie in den Proben nur wieder auffrischen müssen.

 In diesem Jahr feiert der Chor sein zehnjähriges Bestehen. Weitere Konzerte sind in Planung. lmh