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Obernkirchen Ortsteile Auf der Schulwiese in Gelldorf kann wieder gebolzt werden
Schaumburg Obernkirchen Obernkirchen Ortsteile Auf der Schulwiese in Gelldorf kann wieder gebolzt werden
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11:28 13.09.2019
Vertreter von Verwaltung und Ortsrat freuen sich, dass die Tore auf der Schulwiese am Feuerwehrgerätehaus Gelldorf durch neue ersetzt worden sind. Quelle: sig
Gelldorf

Notwendig war diese Maßnahme, weil die alten Holztore nicht mehr verkehrssicher waren. Das heißt: Sie erfüllten nicht mehr die gesetzlich vorgegebenen Sicherheitsbestimmungen. Der Ortsrat beschloss deshalb sehr schnell, für Abhilfe zu sorgen, und versicherte sich der finanziellen Unterstützung durch die Stadt Obernkirchen. Gemeinsam konnte man jetzt die Neuanschaffungen der Öffentlichkeit übergeben. Die Investitionskosten liegen bei rund 5000 Euro.

Neue Metalltore sind sicherer - und leiser

Gut ein Drittel davon übernahm die Gemeinde. Angekauft wurden völlig aus Metall hergestellte Tore, fünf Meter breit und zwei Meter hoch. Zu den besonderen Eigenschaften gehört, dass alle Teile voll verzinkt und lärmgemindert sind. Es gibt keinerlei Spitzen und Kanten, die den Spielern gefährlich werden könnten. „Bei einer solchen Anschaffung geht der Wartungsaufwand gegen null“, stellte Ortsbürgermeister Andreas Hofmann fest. An der Übergabe der Tore nahmen Vertreter des Ortsrates und der Stadt Obernkirchen teil.

Ortsrat bekräftigt: Tore entsprechen der Norm

In der Sitzung des Ortsrates wurden die Tore in der Einwohnerfragestunde angesprochen. Die Verletzungsgefahr durch die Stangen sei viel zu hoch, wenn ein Spieler in das Tor renne, meinte ein Zuhörer. Ortsbürgermeister Andreas Hofmann (Team Gelldorf) verwies darauf, dass die Tore den deutschen DIN-Normen entsprechen würden. Die Tore seien so konstruiert, dass man nicht darauf klettern könne, geräuscharm und, nicht zuletzt, mit sechsjähriger Garantie ausgestattet.

Weil der Einwohner auf der Gefährlichkeit der Stangen bestand, ergriff Klaus Leinemann (SPD) das Wort. Er verwies zunächst auf den HSV-Spieler Holger Hieronymus, dem sich in einem Heimspiel gegen den SV Werder Bremen ein Karabinerhaken in den Rücken gebohrt habe, Karriereende. „Aber“, so Leinemann weiter, „man kann nicht alles in Watte packen.“ Die Tore würden der DIN-Norm entsprechen, „und damit aus“. Beim damals übel verletzten HSV-Spieler lag Leinemann übrigens falsch: Der fatale Haken erwischte damals Ditmar Jakobs; die Karriere von Hieronymus endete durch einen Kreuzbandriss sowie einen Meniskus- und Knorpelschaden im Knie. sig, rnk

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