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21:15 21.05.2017
Beim Hoffest der Hausbrauerei Meier herrscht den ganzen Tag über eine ausgelassene Stimmung, auch viele Vertreter der jungen Generation finden sich zum Feiern ein. Quelle: wk
Vehlen

Beste Bedingungen also für das alljährliche Hoffest der „Meierhöfer“-Brauerei, das auch diesmal wieder viele Hundert Besucher anlockte, die es sich im Schatten der auf dem ehemaligen Bauernhof stehenden Kastanien bei Speis und Trank gut gehen ließen.

Im Mittelpunkt standen dabei freilich die von Meier und seinen Brauereikollegen gebrauten Biere, darunter auch das in diesem Jahr kreierte „Rotbier“, das – so der Hausherr – eine „Mischung aus hell und dunkel“ ist und eine „warme Malznote“ hat. Das aber war es im Grunde schon mit den Neuerungen, mit denen die Veranstaltung aufwartete.

Im Großen und Ganzen setzten Meier & Co wieder auf das bewährte Konzept ihrer inzwischen Kultstatus innehabenden Hoffeste. Dazu gehörte außer dem Ausschank der „Meierhöfer“-Biere und anderer Getränke auch die von „Didi“ Wagenknecht kredenzte „Gemischte Pfanne“: ein aus Schinkengeschnetzeltem, Mettbällchen, Kartoffeln und anderem Gemüse sowie zehn Litern Crème fraîche zubereitetes Gericht. Zudem wurde auf eine Beschallung mit Musik verzichtet, damit sich die Besucher in Ruhe unterhalten konnten.

Und dieser Mix, das höre er immer wieder in Gesprächen mit Besuchern, sei genau das, was die Leute, die zu den Hoffesten der Hausbrauerei Meier kommen, haben wollen, erklärte Meier. Exemplarisch verwies er hier auf das Wagenknecht’sche Pfannengericht, auf das sich immer viele Stammgäste freuen würden.

Ein Novum bot allerdings noch das für die Kinder der Besucher organisierte Vergnügungsprogramm. Dies beinhaltete als Attraktion nämlich erstmalig eine „Wasserbomben“-Schleuder, die auf einer angrenzenden Wiese aufgebaut war. Darüber hinaus hatten die Kinder auf derselben Weide wieder die Gelegenheit zum Ponyreiten (Heike Tegtmeier). Überdies konnten sie sich ein Kinder-Tattoo (Rosalie Stegmann) verpassen lassen oder sich von Dietmar Ostermeier („Didi’s kunterbunte Spielekiste“) Luftballon-Figuren oder -Schwerter knoten lassen.

Was sonst noch war? Mitglieder des Vereins Backhaus Barrigsen waren mit ihrem fahrbaren Lehmbackofen zum Hoffest gekommen, um dort unter anderem ofenfrische Laugenbrezel unters Volk zu bringen.

Zudem hatte auch diesmal wieder die nahe der Brauerei gelegene historische Wassermühle, um deren Erhalt sich der Verein „Vehler Mühle“ kümmert, ihre Pforte geöffnet. Im Hochparterre des 1537 erbauten Gebäudes erwartete die Besucher ein üppiges Büfett mit selbst gemachten Kuchen und Torten, die reißenden Absatz fanden. Überdies wurden Führungen durch das denkmalgeschützte Bauwerk angeboten, bei denen die Funktionsweise der Mühle erläutert wurde.

wk