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Obernkirchen Ortsteile Steinbruch Obernkirchen öffnet sich Besuchern - und zeigt viel Neues
Schaumburg Obernkirchen Obernkirchen Ortsteile Steinbruch Obernkirchen öffnet sich Besuchern - und zeigt viel Neues
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12:42 12.09.2019
Ein Blick auf den sogenannten Hühnerhof im Sandsteinbruch Obernkirchen, denn hier laufen die Dino-Fährten kreuz und quer. Quelle: Frank Westermann
Obernkirchen

Der bundesweite „Tag des Geoptops“ wird am Sonntag, 15. September, gefeiert. Auch die Firma Wesling wird den Steinbruch auf dem Bückeberg für Besucher öffnen.

Durch wissenschaftliche Mitarbeiter des Dinosaurier-Freilichtmuseums Münchehagen sowie des Landesmuseums Hannover werden Führungen zu den Fährtenplatten angeboten. Diese Erkundungstouren finden zwischen 10 und 16 Uhr statt. Anmeldung und Start ist vor den Betriebsgebäuden im Steinbruch.

Das kann man auf der Tour durch den Steinbruch erleben

Letzte Station ist jeweils die „obere Fährtenplatte“. Von dort führt ein Informationspfad zurück zum Infopavillon am jbf-Centrum oder über den Abzweig „Fox-Eiche“ auf die Steinbruchstraße.

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Es werden nicht nur die bekannten Fährtenplatten präsentiert, sondern auch neue Erkenntnisse und Spuren. Die Besucher erhalten einen Eindruck, wie wirtschaftliches Arbeiten mit Verantwortung für das Bewahren von Millionen Jahre alter Erdgeschichte sowie deren wissenschaftliche Erforschung gemeinsam funktionieren.

Führung informiert: So wurden die Dino-Fährten entdeckt

Geschichten berichten aber auch darüber, wie das Land, auf dem sich heute der Steinbruch herausgebildet hat, zu Zeiten der Dinosaurier aussah, wie die Dino-Fährten entdeckt wurden, was das Besondere an der Vielzahl der Fährtenabdrücke ist und was sie über die Ära von vor 140 Millionen Jahren erzählen können.

Festes Schuhwerk ist Voraussetzung für das Betreten des Steinbruchgeländes sowie für die Teilnahme an den Führungen. Ein Begehen des Steinbruchs mit Kinderwagen oder Buggys, Rollatoren und Gehhilfen ist nicht möglich. Parkplätze stehen bergabseitig an der Steinbruchstraße zur Verfügung. von Frank Westermann

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