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Obernkirchen Stadt Das ist der neue Mann an Spitze der CDU Obernkirchen
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17:36 12.11.2019
Auf Torben Sven Schmidt wartet bei der CDU in Obernkirchen viel Arbeit. Quelle: Frank Westermann
Obernkirchen

Der CDU-Stadtverband hat einen neuen Vorsitzenden: Torben Sven Schmidt hat das Amt übernommen. Und vor dem gebürtigen Auetaler liegt vor allem eines: viel Arbeit.

CDU soll in Obernkirchen wieder sichtbar werden

38 Mitglieder hat der Obernkirchener Stadtverband, und daher steht die persönliche Ansprache von möglichen Neumitgliedern weit oben auf der Agenda, die Schmidt für die kommenden Wochen und Monate erstellt hat.

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Sein vorrangiges Ziel sei es, den Bürgern zu zeigen, dass die CDU als Partei in der Bergstadt wieder stetig präsent sein werde. Daher sei die erste Veranstaltung noch für dieses Jahr geplant.

Darum ist Schmidt ein Teamplayer

Schmidt ist das, was man gemeinhin einen Teamspieler nennt. Im Auetal war er 17 Jahre lang Vertreter des Vorsitzenden Friedrich Gärling, und die Kooperation bezeichnet er rückblickend als ein offenes Miteinander.

Man habe durchaus miteinander um Positionen gestritten, aber es sei stets eine sehr vertrauensvolle und gute Zusammenarbeit gewesen.

Zehn Jahre im Kreistag

Zehn Jahre saß Schmidt für die CDU im Kreistag, 15 Jahre im Auetaler Gemeinderat (was ihm den Titel des Ehrenratsherren bescherte), ehe er vor sieben Jahren nach Obernkirchen zog, ein Haus kaufte und eine Familie gründete.

Jetzt ist Schmidt, der in leitender Funktion bei einem sozialen Dienstleister arbeitet, zurück in der Politik. Ihm habe sich die Frage gestellt, ob er austreten oder den Vorsitz übernehmen solle, hatte er bei der Hauptversammlung erklärt. Im Auetal hatte Schmidt stark auf Öffentlichkeitsarbeit gesetzt und die Bürger kontinuierlich über die Arbeit der CDU und seine eigene informiert.

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Das will er auch in der Bergstadt so halten, kündigte Schmidt an: In Flyern soll die Arbeit der CDU jährlich transparent vorgestellt werden, und es wird darin eine öffentliche Bilanz gezogen: „Was haben wir umsetzen können, was nicht?“ Die CDU, so Schmidt, werde im neuen Jahr mehr gesellige Momente schaffen.

Frauen und junge Menschen im Fokus

Man wolle und werde die Mitglieder stärker in die politische Arbeit der Partei einbeziehen. Und mit Blick auf Neumitglieder sagt er: Man werde insbesondere Frauen und junge Menschen ansprechen und bei ihnen für eine Mitgliedschaft und die Mitarbeit werben. „So werden wir in unseren Themen vielfältiger.“

Geklärt werden, sagt Schmidt, müsse auch die Internetpräsenz der CDU. Dort wartet viel Arbeit, denn die Internet-Seite wird seit vielen Monaten nicht mehr gepflegt und mit Inhalten bestückt.

Und auf der Facebook-Seite datiert der letzte Eintrag vom 1. April 2018, der CDU-Bundestagsabgeordnete Maik Beermann wünscht im Namen seiner Familie ein frohes und gesegnetes Osterfest. „Eine Pflege der Auftritte“, das weiß auch Schmidt, „ist mit einem hohen Zeitaufwand verbunden.“

Schmidt will mit der CDU Haltung zeigen

Daher müsse intern zunächst geklärt werden, ob sich dies lohne. Dabei werde, erklärt Schmidt, der alte Grundsatz aus dem Auetal gelten: „Nur machen, wenn es gepflegt werden kann.“

„Wir wollen diskutieren“, sagt Schmidt – und meint dabei nicht nur die CDU, sondern auch die Bürger sowie die politischen Mitbewerber. Und solle dabei stets eine Haltung kommuniziert werden: „Nicht immer nur über andere meckern, sondern selbst anpacken und mitwirken.“

Wichtig, so Schmidt, sei dabei, „dass dies alles ein Prozess ist“. Ein Prozess, der Zeit benötige: „Wir starten erst einmal.“ Denn genau darum gehe es doch: Einfach machen. von Frank Westermann

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