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Obernkirchen Stadt Siedlung in Hufeisenform
Schaumburg Obernkirchen Obernkirchen Stadt Siedlung in Hufeisenform
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00:21 30.03.2019
Industriebrache im maroden Zustand: Wo sich einst der Bauhof befand, soll nun Wohnraum geschaffen werden, vor allem für Mieter.
Industriebrache im maroden Zustand: Wo sich einst der Bauhof befand, soll nun Wohnraum geschaffen werden, vor allem für Mieter. Quelle: rnk
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Obernkirchen

Die genaue Anzahl der Wohnungen steht noch nicht fest, aber es wird ein Großprojekt werden: Bis zu 30 Wohnungen sollen auf dem Gelände des ehemaligen Bauhofes an der Rintelner Straße gebaut werden. Investor Christian Schneidewind und Architekt Wolfgang Hein stellten ihr Projekt jetzt im Bauausschuss vor. Das städtische Gremium hatte keinerlei Bedenken, ganz im Gegenteil.

Gebaut werden sollen die Häuser in Hufeisenform, im Mittelpunkt wird ein grüner Bereich geschaffen. Angestrebt, so kündigte Hein im Ausschuss an, werde eine „gesunde Altersmischung“, es würden Wohnungen für junge Familien mit Kindern, Senioren und Singles gebaut. „Das städtische Leben, das man sich wünscht, soll hier abgebildet werden“, formulierte es Hein.

Die Parkplatzfrage wird unterirdisch gelöst: Es soll ein Untergeschoss mit 34 Stellplätzen geben, vom unteren Geschoss sind die verschiedenen Etagen mit dem Aufzug erreichbar. Die Zuwegung zu der Hufeisensiedlung erfolgt über die Rintelner Straße, dann geht es scharf nach rechts und ab in die Tiefgarage, Grundstückszufahrt und Tiefgaragen-Zufahrt werden zusammengefasst. Der Hühnerbachweg soll verschwenkt werden, um die Einfahrt zur Tiefgarage zu ermöglichen.

Die unmittelbaren Nachbarn, so Hein und Schneidewind, habe man bereits informiert und ihnen die Pläne vorgestellt, Einwände habe es nicht gegeben. Der Ausschuss sah es so: Thomas Stübke von den Grünen sprach von einer „ganz tollen Nachnutzung“; vor allem, wenn man den maroden Zustand des Geländes und der dort stehenden Gebäude betrachte. Zudem würden Mietwohnungen in der Bergstadt „dringend“ benötigt. Horst Sassenberg (CDU) lobte eine „ausgesprochen gute Nachnutzung“.

Schwerpunkt auf Mietwohnungen

Ob die Wohnungen nur vermietet oder zum Teil auch verkauft werden sollen, ließen Hein und Schneidewind offen, der Schwerpunkt werde aber auf den Mietwohnungen liegen, erklärten sie im Ausschuss auf Nachfrage. Die vorgestellten Pläne bezeichnete Hein als „Grobplanung“.

Die vorhandene und baulich im kritischen Zustand befindliche Grundstücksmauer muss mittelfristig erneuert werden, und daher, so Hein, sei die Idee entstanden, an deren Stelle die Außenwand einer Tiefgarage anzuordnen.

Es gibt einen Zeitplan: Die Bauleitplanung sieht die Aufstellung eines Bebauungsplanes für 2019 und 2020 vor, bis 2021 soll die Bauplanung erfolgt sein. „In zwei Jahren soll der Bauantrag gestellt werden, die Bauausführung wird frühestens 2022 erfolgen“, erklärte Architekt Hein und ließ eine kleine Hintertür offen: Das könne aber auch später werden.