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08:29 25.05.2018
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Symbolbild Quelle: dpa
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Oberkirchen

Das Land will damit einen wesentlichen Beitrag dazu leisten, dass die Angebote im Bereich der frühkindlichen Bildung auch angenommen werden und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf verbessert wird. Die Kindertagesstättengebührensatzung der Stadt muss daher geändert werden. Die Beitragsfreiheit gilt für eine Betreuungszeit von höchstens acht Stunden täglich; wer mehr als acht Stunden Betreuung wünscht, der muss dazu zahlen.

Die Verwaltung schlägt vor, von dieser Möglichkeit für das letzte beitragsfreie Kindergartenjahr Gebrauch zu machen und für die über acht Stunden hinausgehenden Zeiten Gebühren zu erheben.

"Berechtigte Erhöhung"

Die bislang letzte Kalkulation der Elternbeiträge im Jahr 2017 ergab einen Stundensatz von 24 Euro monatlich im Regelkindergartenbereich. Entsprechend sollten die Elternbeiträge für eine Betreuungszeit von 9,25 Stunden von bisher 22 auf 30 Euro monatlich und für 9,75 Stunden von bisher 33 auf monatlich 42 Euro festgelegt werden. Bürgermeister Oliver Schäfer empfahl dem Fachausschuss diese Erhöhung, sie sei berechtigt. Der Ausschuss folgte.

Warum diese eher kleinen Gebühren notwendig seien, das erklärt Schäfer auch: „Wir erwarten weniger Geld, so kann das Minus verringert werden.“

Bislang sieht die Satzung zur Finanzierung der Beitragsfreiheit und als Ausgleich der wegfallenden Elternbeiträge eine erhöhte Finanzhilfe bei Gruppen mit Kindern von drei Jahren bis zur Einschulung vor. 55 Prozent der Personalausgaben sind für dieses und nächstes Jahr vorgesehen. rnk