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Obernkirchen Stadt Läuft geschmeidig
Schaumburg Obernkirchen Obernkirchen Stadt Läuft geschmeidig
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20:09 13.09.2019
Bis Ende nächsten Jahres wird die Eilser Straße um- und ausgebaut, der erste Bauabschnitt nähert sich seinem Ende. Quelle: rnk
Obernkirchen

Ansonsten: „Soweit, so gut“, sagt der Mitarbeiter des städtischen Bauamtes.

Ende Oktober, so Bürgermeister Oliver Schäfer, werde dieser Abschnitt fertig sein, dann werde der zweite Abschnitt eröffnet, der bis Weihnachten abgearbeitet sein könnte, das komme ja auch immer auf das Wetter an.

Vor allem über die Regenwasserkänale ist die Stadt mit im Baustellenboot, sie liegen links und rechts der Straße und wurden zum Teil ausgetauscht, auch die Hausanschlüsse mussten neu verlegt und angeschlossen werden. Leerrohre für den Breitbandausbau wurden ebenfalls gelegt, „sie können später genutzt werden“, meinte Schäfer.

Der Regenwasserkanal ist hergestellt, der erste und auch der zweite Gehweg wurde abgebrochen, beide sind mittlerweile zum großen Teil wieder hergestellt, der rund 50 Zentimeter dicke Fahrbahnoberbau fehlt noch: Schäfer ist bei der Besichtigung zufrieden. Es sei ja stets darum gegangen, diese Baustelle „geschmeidig“ abzuarbeiten, vor allem mit Blick auf die Anwohner, Beschwerden habe es im Rathaus nicht gegeben. Ein Problem seien zu Beginn die durchfahrenden Autofahrer gewesen, die sich nicht von den Barrieren zu beiden Seiten der Baustelle vom Durchfahren hätten abhalten lassen und sogar die Absperrungen beiseite geräumt hätten. Die Autofahrer wären durchaus schnell unterwegs gewesen, teilweise mit Tempo 50 und mehr, sagt Schäfer, das habe er aus eigenen Beobachtung festgestellt. Kuriose Episode am Rande: Als der Bauausschuss die Hälfte der Baustelle abgegangen ist, kommt ein Mopedfahrer und fährt völlig ungerührt einmal durch den gesamten Abschnitt, zum Teil nutzt er den schönen neuen Gehweg, das wirbelt ja auch nicht ganz so viel Staub auf.

Neue Fundamente wird die Ampelanlage erhalten, außerdem wird der Standort von dem einen oder anderen Strommast sich verändern, aber in einem Punkt war sich der Ausschuss einig: Die Buswartehäuschen werden weiterhin gut ausgeleuchtet bleiben.

Die Poggenort-Straße, auf die illegal ein Teil der Autofahrer ausweicht, um die Baustelle zu umfahren, kam nur einmal zur Sprache: Ein Schacht wackelt, habe ein Anwohner im Rathaus gemeldet, das werde vom Abwasserverband beseitigt.

Weiteren Gesprächsbedarf gab es später im Ausschuss nicht mehr. rnk