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Obernkirchen Stadt Teil der Julianen-Kita unter Wasser
Schaumburg Obernkirchen Obernkirchen Stadt Teil der Julianen-Kita unter Wasser
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20:28 24.05.2019
Quelle: rc
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Bückeburg

Durch eine fehlerhafte Abdichtung in einer Wandbohrung drang Wasser in den Keller ein und verteilte sich großflächig im Boden und drang in Estrich oder aber PVC-Beläge ein. Das teilte die Stadt Bückeburg in einer Pressemitteilung mit und bestätigte damit entsprechende Informationen unserer Zeitung.

Wie Baubereichsleiter Björn Sassenberg auf Nachfrage mitteilte, ist die für den 1. Juni geplante Inbetriebnahme der Kindergartengruppe dadurch nicht gefährdet, auch nicht die der Krippengruppen, die Mitte Juni in Betrieb genommen werden sollen. Sassenberg: „Wir müssen improvisieren und schauen, wie es läuft.“ Auch der bereits laufende Betrieb im ersten Bauabschnitt der „Juliane“ ist nicht beeinträchtigt, wie die Stadt versicherte.

Wasser muss aus dem Gebäude raus

Entdeckt worden war das Wasser Anfang der Woche von Handwerkern, die noch nicht ausgeführte Arbeiten legen wollten. Die Stadt Bückeburg hat umgehend Fachunternehmen beauftragt, um den Umfang der entstandenen Schäden zu ermitteln und eine Trocknung des Gebäudes zu ermöglichen. Weiterhin wird kurzfristig ein baubiologisches Büro zur Begleitung des Trocknungsprozesses eingeschaltet werden.

„Wir müssen erst einmal Fakten sammeln und zusehen, dass wir das Wasser aus dem Gebäude bekommen“, sagte der Baubereichsleiter. Nach und nach müsse alles angeschaut und erörtert werden, welche Maßnahmen notwendig sind. Er schloss nicht aus, dass bereits verlegte PVC-Böden oder aber Fliesen in den Sanitärbereichen oder aber der dortigen Ausgabeküche hochgenommen werden müssen. Das baubiologische Büro sei eingeschaltet worden, um mögliche Schimmelbildungen und Ähnliches zu verhindern.

Zur möglichen Schadenshöhe wollte Sassenberg noch keine Angaben machen, schloss aber nicht aus, dass sie durchaus in den sechsstelligen Bereich gehen könne. Auch für mögliche Regress- oder Gewährleistungsforderungen und daraus resultierenden Ansprüchen gegenüber Handwerksfirmen oder deren Versicherungen sei es deutlich zu früh. Zunächst müssten die Fakten ermittelt werden. Sassenberg: „Wir wollen vor der Lage sein und nicht zu spät reagieren.“ rc