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Rinteln Ortsteile Neubau des Gerätehauses in Deckbergen in vollem Gange
Schaumburg Rinteln Rinteln Ortsteile Neubau des Gerätehauses in Deckbergen in vollem Gange
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21:50 28.01.2019
Rintelns Bürgermeister Thomas Priemer will den Gender-Erlass aus Hannover nicht für die Verwaltung der Weserstadt übernehmen – höchstens, wenn er dazu rechtlich verpflichtet wird. Quelle: tol
Deckbergen

Die Bauarbeiten sind zwar noch immer in vollem Gange, aber immerhin gibt es jetzt einen absehbaren Zeitraum, in dem der Bau abgeschlossen sein soll.

Nach eigenen Angaben ist Stefan Eggert-Edeler, Baudezernent der Stadt Rinteln, der Hoffnung, dass die Fertigstellung des Feuerwehrzentrums gegen Ende Februar, Anfang März dieses Jahres erfolgen soll. So befinde sich der Sozialbereich mit Konferenz- und Umkleideräumen beispielsweise schon in nahezu vollendetem Zustand, auch wenn davon bereits Anfang Januar die Rede war.

300 Quadratmeter Platz

Es folge nun die Montage von Trockenbauwänden und abgehängten Decken, ehe mit Fliesen- und Malerarbeiten begonnen werden könne, so Eggert-Edeler auf Anfrage. Für die Fahrzeughalle stehe die Stahlkonstruktion bereits, sodass schon bald mit den Arbeiten mit Dach- und Wandpaneelen losgelegt werden könne. Jedes einzelne Fahrzeug werde in der Fahrzeughalle unterkommen können – mehr als 300 Quadratmeter Platz hat die Feuerwehr „Unter der Schaumburg“ dafür zur Verfügung.

Bürgermeister Thomas Priemers Vorschlag beim ersten Spatenstich, die Feuerwehrleute sollten sich für eine zügigere Fertigstellung bei den Bauarbeiten mit einbringen, ist bisher nach Worten von Ortsbrandmeister Rolf Bredemeier nicht erfolgt. Und das aus gutem Grund: Natürlich müsse der Bauunternehmer seiner Gewährleistungsverpflichtung nachkommen, und das sei nur mit seinen eigenen Fachkräften zu bewerkstelligen, erklärte Bredemeier im Gespräch mit dieser Zeitung.

Feuerwehr will bei Inneneinrichtung aktiv werden

Allerdings bereite man sich, so Bredemeier, als Feuerwehr „Unter der Schaumburg“ bereits darauf vor, zum Ende hin bei der Inneneinrichtung planend tätig zu werden und die Ideen dann auch weitestgehend selber umzusetzen.

Das Gerätehaus wird an der Ecke B83/Ostendorfer Straße gebaut und befindet sich damit in einer sehr zentralen Lage, um im Notfall schnell ausrücken zu können. Künftig wird die Mannschaft eine Stärke von über 50 Aktiven haben. Insgesamt umfasst die Fläche des Gerätehauses rund 3500 Quadratmeter und ist das erste derartige Kooperationsprojekt zweier Feuerwehren.

von Gloria Lucie Alter