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Rinteln Ortsteile Rolfshagen: Sporthalle wird vergrößert
Schaumburg Rinteln Rinteln Ortsteile Rolfshagen: Sporthalle wird vergrößert
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11:08 08.02.2020
Quelle: wk
ROLFSHAGEN

Vor einem Jahr musste der Spielmannszug der TuSG Rolfshagen den Raum im Obergeschoss des Familienzentrums (FamZ) räumen. Aufgrund von Eigenbedarf wurde der Mietvertrag zwischen der Gemeinde und der TuSG nicht verlängert. Zwar konnten die Spielleute in einen freien Raum im ehemaligen DLRG-Heim am Freibad ausweichen und haben dort ein neues Zuhause gefunden, den Sportlern der TuSG, die den Raum im FamZ ebenfalls genutzt haben, fehlt aber weiterhin eine Trainingsmöglichkeit.

Man rückte zusammen. Kurse, die zusammenpassen, finden zeitgleich in der Sporthalle Rolfshagen statt, und auch der Saal 2 in der Alten Molkerei in Rehren wird inzwischen von TuSG-Sportlern genutzt.

„Selbstverständlich nur für Sportarten, die dort ausgeübt werden können. Zum Beispiel Yoga – also eher die ruhigen Gymnastikkurse“, erzählt Doreen Schwarzlaff von der Gemeinde Auetal im Gespräch mit dieser Zeitung. Die Gemeinde sei aber bemüht, der TuSG eine bessere Lösung zu bieten.

„Wir haben geprüft, ob man das Obergeschoss des Rolfshäger Vereinsheims am Sportplatz ausbauen könnte, aber das ist nicht möglich“, so Schwarzlaff.

Finanzierung über Fördergelder

Die TuSG sei auf die Idee gekommen, einen Gymnastikraum an die Sporthalle anzubauen. „Dafür werden jetzt Pläne erstellt“, sagte Schwarzlaff. Der 70 Quadratmeter große Anbau soll dort entstehen, wo jetzt die Mitarbeiterinnen des FamZ parken. „Es soll direkt an die Sporthalle angebaut werden. Dazu müssen die Fenster im Sanitärbereich versetzt werden“, erklärt die Bürgermeisterstellvertreterin. Der Eingang zu dem Gymnastikraum soll durch die Sporthalle erfolgen.

Derzeit ist die Gemeinde dabei die Planung und eine Kostenschätzung zu erstellen. Zur Finanzierung wolle man Fördergelder generieren. Fördermittel könnten vom Landessportbund über den Kreissportbund fließen. Außerdem wird das Projekt in der Lokalen Aktionsgruppe der Leader-Region Westliches Weserbergland beraten. Auch von dort könnten Fördermittel fließen. Wenn alles gut läuft, bleibt ein Eigenanteil in Höhe von mindestens zehn Prozent der Kosten, die die TuSG Rolfshagen übernehmen müsste. „Wir planen und erstellen die Kostenschätzung und die TuSG ist Projektträger“, erklärte Schwarzlaff.

„Wir hoffen sehr, dass wir das Projekt so umsetzen können und dass im nächsten Jahr dann gebaut werden kann, damit wir den Mitgliedern wieder adäquat den Sport anbieten können, den sie bei uns in der TuSG ausüben möchten“, sagte der Vorsitzende der TuSG, Markus AldagVon Kerstin Lange 

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