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Rinteln Stadt Absturz bei Stüken
Schaumburg Rinteln Rinteln Stadt Absturz bei Stüken
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18:39 27.03.2019
Zu einem Großeinsatz von Feuerwehr, THW, Rettungsdienst und Polizei ist es bei der Firma Stüken gekommen. 
Zu einem Großeinsatz von Feuerwehr, THW, Rettungsdienst und Polizei ist es bei der Firma Stüken gekommen.  Quelle: la
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Rinteln

Vermutlich hat ein Fehltritt dazu geführt, dass ein Arbeiter im gerade entstehenden neuen Hochregal der Firma Stüken abgestürzt ist und einen Großeinsatz von Feuerwehr, Technischem Hilfswerk, Polizei und Rettungsdienst ausgelöst hat.

Der 48-Jährige hat, nach Auskunft der Polizei, am Mittwochvormittag auf der obersten Ebene des Hochregals, in etwa acht Meter Höhe, gearbeitet. Von dort sei er durch eine Öffnung gestürzt, zum Glück aber nur bis zur nächsten Ebene, also etwa zwei Meter tief. Bei dem Sturz hat sich der Arbeiter schwer verletzt.

Das Notarztteam alarmierte die Feuerwehr Rinteln, die mit mehreren Fahrzeugen, unter anderem mit der Drehleiter, anrückten. Zur Unterstützung wurden das THW Rinteln und die Schaumburger Höhenretter von der Feuerwehr Bückeburg angefordert, denn der Verletzte musste aus etwa sechs Meter Höhe gerettet werden.

Hubschrauber angefordert

Nachdem sich der Notarzt einen ersten Eindruck von den Verletzungen des 48-Jährigen gemacht hatte, forderte er den Rettungshubschrauber „Christoph 4“ an, der hinter dem Firmengebäude auf einer Wiese landete.

Der Verletzte wurde sicher vom Hochregal abgeseilt und konnte dann notärztlich versorgt werden. Mit dem Hubschrauber wurde er in die Medizinische Hochschule nach Hannover geflogen. Der 48-Jährige ist schwer verletzt, war aber bei Bewusstsein.

„Der Mann war vorschriftsmäßig gesichert und hat einen Helm getragen“, sagte Stüken-Geschäftsführer Hubert Schmidt gegenüber dieser Zeitung. Die Sicherung habe allerdings bei der geringen Fallhöhe nicht perfekt gegriffen.
„Der Arbeiter war mit der Montage der Förderung beschäftigt. Wahrscheinlich hat dabei ein Fehltritt zu dem Absturz geführt – und dann ist er wohl noch unglücklich gestürzt“, vermutet Schmidt. Er sei aber froh, dass nichts Schlimmeres passiert sei.

„Eine Baustelle birgt immer Risiken“, weiß Schmidt. „Wir bemühen uns, alles zu tun, um Unfälle zu vermeiden, aber man kann einfach nicht alles ausschließen.“
Der Unfall ist in der Halle geschehen, in der kürzlich noch das Symphonische Orchester des Landestheaters Detmold unter der Leitung von Wolfgang Westphal für ein einmaliges Konzert gesorgt hatte. Inzwischen steht dort das neue Hochregal und wird mit den Förderungen ausgestattet.