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Rinteln Stadt Biergarten hat neuen Pächter
Schaumburg Rinteln Rinteln Stadt Biergarten hat neuen Pächter
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21:58 16.06.2019
Eine frühe Konzeptzeichnung zeigt, wie sich der bisherige Biergarten verändern könnte. grafik: pr.
Eine frühe Konzeptzeichnung zeigt, wie sich der bisherige Biergarten verändern könnte. Quelle: pr.
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Rinteln

„Der Betrieb läuft ganz normal weiter, aber schon jetzt mit einer zeitgemäßeren Getränkekarte sowie einer größeren Speisenauswahl“, betont er. Bis zum Ende der Saison werde man zwar viele kleine Verbesserungen vornehmen, aber er verspricht: „Ab Herbst wird Tabula rasa gemacht.“

Der bisherige Biergarten soll dann räumlich erweitert und zusätzlich für Familien mit Kindern attraktiv werden. So plant Klaasen etwa einen 600 Quadratmeter großen, naturnahen Erlebnisspielplatz. Ganz wichtig ist ihm dabei, dass auch Kinder mit körperlichen Beeinträchtigungen gleichberechtigt mitspielen können. „Nur so funktioniert doch Integration“, ist sich Klaasen sicher, „durch gemeinsames Spielen.“ Möglicherweise sei das Konzept sogar förderfähig.

47 Stellplätze unterschiedlicher Größe

Auf jeden Fall werde es einen großen Matschspielplatz geben – und gemütliche Sitzgelegenheiten für die Eltern. Ein Rutschenturm mit Zeitmessung sowie das Spielen mit den Elementen sollen kleine wie große Gäste locken. Die ganze Außengastronomie sowie der neue Spielplatz sollen ein thematisches Konzept erhalten und so einen touristischen Mehrwert für Rinteln bieten. „Aber natürlich wollen wir die Stammgäste nicht vertreiben“, betont Klaasen. Man könne auch weiterhin in ruhiger Atmosphäre einkehren – ob mit oder ohne Kinder.

Außer dem Biergarten und den bisherigen Schrebergärten wird Klaasen auch den Wohnmobilstellplatz pachten und künftig mit 47 Stellplätzen unterschiedlicher Größe betreiben. Touristen am Weserradweg hat er ebenfalls im Blick. Diese sollen etwa mit E-Ladesäulen versorgt werden.

Alle seine Pläne werde er nicht in einem Jahr umsetzen können, verrät Klaasen über sein Herzensprojekt. Bereits im nächsten Jahr solle das Areal in neuem Glanz erstrahlen. Bis 2022 werde dann schrittweise immer weiter aufgewertet. „Ich glaube, das wird etwas ganz Großes“, zeigt er sich überzeugt. von Jakob Gokl