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Rinteln Stadt Das erste Abenteuer
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09:35 28.05.2018
Die Flohmarktstände zogen den ganzen Tag über Besucher an.
Die Flohmarktstände zogen den ganzen Tag über Besucher an. Quelle: cok
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Rinteln

Gefeiert wurde dabei auch die Gründung eines Fördervereins, dessen Mitglieder sich tatkräftig an der Organisation des Festtages beteiligt hatten.

Die vor 16 Jahren von der Stadt eröffnete Wichtelburg betreut insgesamt 52 Kinder im Alter von einem bis zu drei Jahren. „Wir sind wirklich begeistert, dass der Förderverein zustande kam“, sagt Krippenleiterin Marika Vollbrecht. „Das ist nicht selbstverständlich, wenn man bedenkt, dass die meisten Eltern ja nur zwei Jahre direkt mit unserer Einrichtung verbunden sind.“ Langfristig wolle sich der Förderverein auch dafür engagieren, dass die Kinderkrippe die Möglichkeit erhält, sich zu einem Kindergarten zu erweitern. Dann könnten die Kleinen bis zum Schuleintritt in der Wichtelburg bleiben.

Konzept kommt gut an

Dieser Wunsch ist auch deshalb verständlich, weil das pädagogische Konzept der Wichtelburg bei den Eltern sehr gut ankommt. Nicht nur verfügt die Einrichtung über fünf integrative Plätze, kann also auch Kinder mit Behinderungen aufnehmen, sie arbeitet in der Elternberatung nach der sogenannten „Marte-Meo“-Methode und setzt dabei Videoaufnahmen, anhand derer sich die Entwicklung eines Kindes anschaulich besprechen lässt. Darüber hinaus lernen die Kleinen ganz selbstverständlich den Umgang mit dem Kinderkrippenhund und zwei zutraulichen Kaninchen. „Die Stadt Rinteln hat uns in allem immer auf großartige Weise unterstützt“, so Marika Vollbrecht.

Am Frühlingsfest beteiligte sich auch die Stadtbibliothek mit dem Bilderbuch-Kino und einer Rallye. Außerdem hatte die Kreisjugendmusikschule ihre Räume geöffnet, damit man Instrumente wie Klavier oder Querflöte ausprobieren konnte. Der Kinderschutzbund hatte tolles Spielzeug aufgebaut, unter anderem eine riesige Kastenrutsche. Auch die Flohmarktstände und die Kuchentheke zogen den ganzen Tag über Besucher an. „Die Organisation des Festes hat uns alle näher zusammengeführt“, sagt Ronald Richter. „Für unseren Förderkreis war es der Einstieg in ein echtes Abenteuer.“ cok