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Rinteln Stadt Die Sommersaison im Blick
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19:59 22.04.2019
Schwimmmeister Sascha Rose freut sich auf die Saisoneröffnung im Weserangerbad Mitte Mai. Bis dahin ist allerdings noch viel zu tun. Quelle: mv
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RINTELN

Momentan ist aber noch nicht an die Eröffnung zu denken: Rose und seine Kollegen stecken seit Ende März in den Vorbereitungen für die Saison. Die beginnen immer mit dem Ablassen des Wassers aus den Becken. „Das Wasser aus dem letzten Jahr muss immer erst vom Gesundheitsamt geprüft werden, weil wir es ja in die Weser leiten“, erklärt Rose. Wie auch schon in den vergangenen Jahren sei das Wasser auch in diesem Jahr von guter Qualität gewesen – es habe zu keinem Zeitpunkt Verschmutzungsgefahr bestanden. Außerdem bringen die Angestellten die Grünflächen, das Volleyballfeld und die Wege in Schuss.

Keine Problemfälle

Problemfälle gebe es aber keine: „Es ist ja nicht so, dass im Freibad während der Wintermonate nichts passiert. Es gibt regelmäßige Kontrollen, die dafür sorgen, dass hier alles seine Ordnung hat“, verrät Rose. Im Ernstfall könnten bereits dann Maßnahmen ergriffen werden.

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Nach dem Ablassen des Wassers müssen die Becken erst einmal gründlich gereinigt werden, bevor das frische Wasser eingefüllt werden kann. Das braucht seine Zeit. Schwimmmeister Rose schätzt die Reinigungsdauer aller Schwimmbecken auf ungefähr einen Monat. „Wir gehen durch alle Becken mit dem Hochdruckreiniger. Das ist bei dem schönen Wetter im Moment nicht so einfach, weil das Gras sofort im Becken festtrocknet“, erläutert er das Problem.

Wenn dann aber doch alles gesäubert ist, beginnt das Befüllen, das nun über die Ostertage passiert ist. Am längsten dauert der Prozess beim großen Schwimmerbecken, an dem auch der Sprungturm und die Startblöcke platziert sind.

Zwei Millionen Liter Wasser

„In das größte Becken passen gut zwei Millionen Liter Wasser. Das dauert schon seine vier Tage“, sagt Rose. Es ginge auch schneller. Dann hätten Rose zufolge einige Rintelner allerdings kein fließendes Wasser zu Hause – wegen der großen Menge, die durch Hydranten in die Becken gepumpt wird. Doch auch hier ist Kontrolle unentbehrlich: „Wir überprüfen dreimal am Tag, ob alles ordentlich läuft und die Becken richtig befüllt werden“, sagt der Fachangestellte für Bäderbetriebe. Wenn die Schwimmbecken voll sind, wartet das Team der Bäderbetriebe Rinteln noch die Technik, sprich Filter, Pumpen oder Düsen.

Wenn alles bereit ist, hoffen die Angestellten nur noch auf warmes Wetter und viele Badegäste, die den Weg ins Weserangerbad finden: „Es macht natürlich mehr Spaß, wenn es voll ist“, findet Rose. Ärgerlich wäre es nur, wenn das Wetter eben nicht mitspielt und die Eröffnung möglicherweise verschoben werden müsste. Aber auch dafür wären die Rintelner Bäderbetriebe gerüstet: Dann würden eben die Öffnungszeiten des Hallenbades angepasst.

Rose selbst bereite die Vorbereitung auf die Freibadsaison immer Freude: „Die Vorbereitungen machen allein deswegen Spaß, weil sie eine Abwechslung zum Arbeitsalltag im Hallenbad bieten.“ Von Malick Volkmann