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Rinteln Stadt Wegen 20 Euro ausgeraubt
Schaumburg Rinteln Rinteln Stadt Wegen 20 Euro ausgeraubt
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00:16 24.05.2017
Beim Hoffest der Hausbrauerei Meier herrscht den ganzen Tag über eine ausgelassene Stimmung, auch viele Vertreter der jungen Generation finden sich zum Feiern ein.
Rinteln

Plötzlich sei er von mehreren Ausländern angesprochen worden, die ihm entgegenkamen. Sie forderten ihn auf, seine Geldbörse herauszugeben, ansonsten würden sie ihm „die Fresse einschlagen“, heißt es im Polizeibericht. Da er gegen die Gruppe von rund acht Männern nicht ankam, händigte er seine Geldbörse aus. Einer der jungen Männer entnahm dem Portemonnaie einen 20-Euro-Schein – mehr Geld war auch nicht drin – und händigte es ihrem Eigentümer wieder aus, nachdem der Räuber sich noch den Ausweis des Opfers angesehen hatte. Ihm wurde noch gesagt, dass man jetzt wisse, wo er wohnt und ihn "abstechen" würde, falls er sich bei der Polizei melden würde. Dies hielt den 21-jährigen Mann aus Rinteln jedoch nicht davon ab, die Ordnungshüter umgehend zu informieren.

Bereits am Sonnabend war die Polizei zu einem Einsatz am Parkplatz des Combi-Marktes ander Großen Tonkuhle gerufen worden. Eine 30-jährige Frau aus Rinteln erzählte, dass sie mit ihrer 13-jährigen Tochter über den Parkplatz des Marktes gegangen sei. Vor ihnen sei ein älterer Mann gegangen, der sich sehr langsam und seltsam bewegt haben soll. Man habe dann laut darüber nachgedacht, ob der „Opi“ wohl betrunken sei. Dies habe der ältere Herr mitbekommen. Er hätte sich sofort umgedreht und die Tochter mit einer leeren Glasflasche bedroht, indem er mehrmals in Richtung ihres Kopfes geschlagen haben soll.

Hier gehen die Schilderungen allerdings stark auseinander. Denn der 79-jährige Mann aus Rinteln erklärte, dass er sehr aufgeregt gewesen sei und seine Hände sehr stark gezittert hätten. Er habe aber keine Schlagbewegungen mit der Glasflasche gemacht.

In beiden Fällen sucht die Polizei nun Zeugen, um die Sachverhalte klären zu können: Telefon (05751) 95450.

Am Sonnabend kam es außerdem zu einem Einsatz von der Feuerwehr, Rettungswagen und Polizei. Eine aufgeregte Frau hatte über Notruf mitgeteilt, dass das Motorboot mit Namen „Frosch“ manövrierunfähig auf der Weser in Höhe des Weserangerparkplatzes treiben solle. Vor Eintreffen der Feuerwehr und der Rettungskräfte war das havarierte Boot allerdings schon von einem anderen Boot in den Hafen am Doktorsee abgeschleppt worden: Ursache war ein Motorschaden, aber Gefahr bestand nicht.

rnk