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Apelern Ein Wechsel „wie vom Trabi zum Mercedes“
Schaumburg Rodenberg Apelern Ein Wechsel „wie vom Trabi zum Mercedes“
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17:24 25.01.2011
Noch ist das künftige Reinsdorfer Feuerwehrhaus eine einzige Baustelle.
Noch ist das künftige Reinsdorfer Feuerwehrhaus eine einzige Baustelle. Quelle: nah
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Reinsdorf (nah). Für Domnick und seine Leute geht mit dem baldigen Umzug ein Traum in Erfüllung. „Das ist ein Wechsel wie vom Trabi zum Mercedes“, vergleicht er die alten Gegebenheiten mit der künftigen Situation. Hinter den beiden großen Rolltoren ist auch Platz für den Mannschaftstransportwagen. Der neue Umkleideraum sei größer als „die ganze alte Garage“. Und auch das Gedränge im ehemaligen Klassenzimmer der alten Dorfschule dürfte bald der Vergangenheit angehören: Für Ausbildungszwecke und Übungsstunden des der Feuerwehr angegliederten Spielmannszuges steht ein Aufenthaltsraum von 85 Quadratmetern zur Verfügung.

Sogar der Blick aus dem Fenster ist ein Superlativ: „Wir haben in der Samtgemeinde bestimmt das Feuerwehrhaus mit der schönsten Aussicht“, glaubt Domnick. Dass dies für einen Nachbarn nicht ohne Folgen blieb, haben die Samtgemeinde Rodenberg als Bauherr und die Feuerwehr zu spüren bekommen: Beharrlich wehrte sich ein Anrainer gegen das Projekt. Es kam zu Verzögerungen. Weitere Hindernisse besorgte die anhaltende winterliche Witterung. Die Wehr konnte nicht einmal mehr den Vorplatz abschließend pflastern.

Deshalb wird in den nächsten Wochen noch tüchtig in die Hände gespuckt. Bis zu acht Helfern sind durchschnittlich im Haus und bald wieder vor dem Gebäude tätig. Dafür ruht der wöchentliche Übungsdienst. „Aber der Brandschutz ist in jedem Fall gewährleistet“, beruhigt der Ortsbrandmeister die Bevölkerung.

Auch in anderer Hinsicht mahnt er zur Geduld. Die eigentlich für Anfang März vorgesehene Hauptversammlung hat er auf bislang noch unbestimmte Zeit verschoben: „Die wollen wir auf jeden Fall in unseren neuen Räumen abhalten.“