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Lauenau Es darf ruhig mal knirschen
Schaumburg Rodenberg Lauenau Es darf ruhig mal knirschen
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15:02 23.10.2018
Die Fleckenfete unter neuer Regie war im August ein Publikumsmagnet.
Die Fleckenfete unter neuer Regie war im August ein Publikumsmagnet. Quelle: Archiv
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LAUENAU

Die Abgabe des Neujahrsempfangs in die Regie des Fleckens habe sich ausgezahlt. Der Verwaltung bescheinigte Kühl, exzellente Arbeit gemacht zu haben. „Das Sägewerk war voll. Jetzt hat wohl auch der Letzte gemerkt, dass das eine öffentliche Veranstaltung ist“, sagte der Runde-Chef. In der Vergangenheit habe der Eindruck vorgeherrscht, der Empfang sei nur für Mitglieder des Vereins gedacht.

Dass es hier und da mal Meinungsunterschiede gebe, beispielsweise bei der Vorbereitung der Wirtschaftsschau, dann sei das nicht schlimm. „Wenn wir alle einer Meinung wären, dann könnten wir zusammen singend durch den Ort ziehen“, so Kühl. Wie Gemeindedirektor Sven Janisch sprach auch der Vorsitzende von einer gelungenen Veranstaltung im April. Kühl hat Janisch zufolge viele Ideen eingebracht, dies sei bei acht Terminen gemeinsam besprochen worden.

Zusammenarbeit soll weitergehen

Dass das Interesse der Handwerker nicht so groß war, lag nach Janischs Worten an deren vollen Auftragsbüchern. Auch in Zukunft wolle die Verwaltung gern weiter mit der Runde und im Speziellen mit Kühl zusammenarbeiten. Dies sagte der Vorsitzende dem Gemeindedirektor postwendend zu.

Ebenfalls ein Lob erhielt das neue Organisations-Team der Fleckenfete. An die Adresse von Mitveranstalter Thorsten Kruckenberg fragte Kühl: „Hat‘s Spaß gemacht?“ Als Kruckenberg dies bejahte, ergänzte der Vorsitzende: „Dann dürft ihr das nächstes Jahr wieder machen“ und hatte damit die Lacher auf seiner Seite.

Positiv verbuchte Kühl darüber hinaus, dass der nicht eben hübsche Stromverteilerkasten an der Ecke Marktstraße/Am Rundteil verschönert wurde. Auch wenn für das Oktoberfest im Sägewerk mit 350 Tickets 80 weniger als im Vorjahr verkauft wurden, habe es sich um eines der schönsten in der Historie der Runde gehandelt. Die Konkurrenz an jenem Wochenende sei immens gewesen. Dennoch: Ob es in 2019 wieder ein Oktoberfest geben wird, ist derzeit offen.

Im Bauteam haben sich in Kühls Augen gute und notwendige Veränderungen ergeben. Thorsten Hauser habe eine neue, tatkräftige Truppe um sich geschart. Der Vorsitzende dankte dem früheren Bauteam-Leiter, Herbert Kluczny, für dessen großartige Arbeit in den vergangenen Jahren. Kühl kündigte weitere Veränderungen innerhalb des Vorstands an, ohne ins Detail zu gehen.

Aktuell 262 Mitglieder

Das i-Tüpfelchen auf ein gelungenes Jahr war die überragende Saison der Eishalle, von der Heyno Garbe, Vorsitzender des Trägervereins, berichtete. Die neue Saison beginnt am Freitag, 2. November. Die Lauenauer Runde hat aktuell 262 Mitglieder. Das sind fünf mehr als vor Jahresfrist.

Bürgermeister Wilfried Mundt bedankte sich beim Verein für dessen ehrenamtliches Wirken. Dabei erwähnte er auch ausdrücklich den Eishallenverein und die Kulturinitiative Lauenau, die für den Flecken überregionale Bedeutung haben.