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Lauenau Fünf Punkte für das jüngste Stück
Schaumburg Rodenberg Lauenau Fünf Punkte für das jüngste Stück
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13:47 18.12.2017
Das hat den über 1600 Zuschauern gefallen: eine der turbulenten Szenen in der Komödie der Apelerner Laienspieler.
Das hat den über 1600 Zuschauern gefallen: eine der turbulenten Szenen in der Komödie der Apelerner Laienspieler. Quelle: nah
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Apelern/Lauenau

Zumindest für neun Akteure zuzüglich Technik und Regie geht es gleich nahtlos weiter. Schon laufen die Vorbereitungen für das jetzt fünfte Krimidinner: „Mordgelüste“ haben Premiere am Sonnabend, 17. Februar, im Lauenauer Felsenkeller. Einige der insgesamt fünf Termine sind bereits jetzt ausverkauft. „Auch wir haben schon viele Nachfragen bekommen, wann wir denn endlich wieder mit einem selbstgeschriebenen spannenden Stück auftreten“, verriet Möller. Zuletzt durfte das Publikum 2015 über den Mörder rätseln, der irgendwo zwischen Brauhaus und Bierstube seine Tat verübt hatte.

Ein Rätsel bleibt aktuell auch für die Laienspieler – aber mehr der internen Art. Für Traversen und Vorhänge, für Technik und Requisiten muss eine Unterbringungsmöglichkeit gefunden werden. So ein kleines Stück sind sie ihrem Wunsch nach einer Doppelgarage in ausreichender Tiefe und Höhe schon näher gekommen: Der Vorstand hat mit Bürgermeister und Fraktionssprechern einen Ortstermin verabredet. Bis zum 30. Juni muss die neue Lagerfläche zur Verfügung stehen. Dann senkt sich der Vorhang, um im Bild zu bleiben, unwiderruflich zum Finale im bereits gekündigten Gebäude auf dem Gelände der ehemaligen Straßenmeisterei.

Bühnenstück mit Bistroatmosphäre

Das jüngste Stück haben mehr als 1600 Besucher in den sieben ausverkauften Vorstellungen im Lauenauer Sägewerk gesehen. Diese freuten sich auch über die Bistroatmosphäre, für die die Mimen stets sorgen. Die Gäste nehmen an Tischen Platz und werden aufmerksam bewirtet. „Das gefällt den Leuten“, ist sich Möller sicher. Doch auch das Ensemble selbst ist zufrieden über die Komödie „Mord durch Sex“, für die sie ein halbes Jahr lang geprobt haben.

Natürlich hat es wieder kleine Zwischenfälle gegeben, über die die Spieler letztlich selbst gelacht haben: So vergaß einer der Akteure, rechtzeitig sein Bühnenkostüm anzulegen. Kurzerhand musste er im T-Shirt mit Vereinsemblem ins Scheinwerferlicht treten – und sorgte prompt für Gelächter im Saal. „Das Publikum passt da schon genau auf“, lobte die Regisseurin.

Wie schon bei den über 40 früheren Aufführungen vergeben sie stets Wertungen – auch zur Orientierung für andere Laienbühnen. „Fünf Punkte sind es auf jeden Fall“, glaubt Möller noch vor der Rücksprache mit den übrigen Aktiven. Das wäre wiederum der Höchstsatz. Aber die Apelerner sind selbstkritisch genug: In der Vergangenheit haben sie auch schon mal nur eine befriedigende Note gegeben. nah