Menü
Schaumburger Nachrichten | Ihre Zeitung aus Schaumburg
Anmelden
Lauenau Große Feier zum 25. Jubiläum
Schaumburg Rodenberg Lauenau Große Feier zum 25. Jubiläum
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
11:28 24.06.2018
Mit viel Schwung hofft Anna auf einen Gewinn mit dem Glücksrad.
Mit viel Schwung hofft Anna auf einen Gewinn mit dem Glücksrad. Quelle: nah
Anzeige
Lauenau

Drei Gemeinden konnten sich darüber auch freuen: Hülsede und Messenkamp hatten die Einrichtung finanziert. Gebaut und erweitert aber wurde sie in Lauenau. Aus anfangs 50 Plätzen sind heute genau 127 geworden.

1998: Großer Anbau für die Ganztagsbetreuung

Daran und an Vieles mehr erinnerte Leiterin Andrea Grulich, die mit weiteren 18 Mitarbeiterinnen heute die Gruppen betreut. Neben der klassischen kleinen Belegschaft mit Drei- bis Sechsjährigen sind dies auch Hortkinder sowie so genannte „Familiengruppen“, in denen die gesamte Altersbreite bis hin zu Schulkindern zusammen kommt.

Grulich merkte ferner an, dass nach der Einweihung im März 1993 die Trägerschaft aller Kindergärten auf die Samtgemeinde übergegangen war. 1998 erfolgte ein großzügiger Anbau, um fortan eine Ganztagsbetreuung anzubieten. Die 127 Plätze sind übrigens nach dem Sommer wieder fast komplett belegt.

Lange Schlange vor dem Glücksrad

Mit einem fröhlichen Lied von Kindern und Betreuerinnen begann der turbulente Nachmittag. Dass aus organisatorischen Gründen die Hüpfburg fehlte, fiel kaum auf: Kleine Besucher eroberten die Spielgeräte im Außenbereich, ließen sich schminken oder bemalten Taschen. Eine lange Schlange baute sich aus vielen geduldig wartenden Kindern vor dem Glücksrad auf. In geradezu geheimnisvollen Wundertüten versteckten sich Spiele.

Im großen Bewegungsraum wartete ein Spendenlauf auf viele gelenkige kleine Sportler, die hüpfend, kriechend oder Purzelbaum schlagend das Ziel erreichen mussten.

Das Fest wird weit über den Tag hinaus noch nachwirken. Denn an allen Stationen im Haus wurden die Eltern um einen kleinen Obolus gebeten, dessen Gesamtbetrag einer weiter verbesserten Einrichtung zugute kommen soll. „Wir haben ja leider keinen Förderverein“, bedauerte Grulich nach zwei vergeblichen Anläufen in der Vergangenheit. Doch gefördert im weitesten Sinne haben viele Unternehmen und Institutionen im Flecken und seiner Umgebung: Sie stifteten Gutscheine und Sachpreise für eine Tombola, die einigen helfenden Eltern ganz offensichtlich jede Menge Fleißarbeit abverlangt hatte: „Jedes Los gewinnt“, war versprochen worden – und Hunderte kleine Papierröllchen fanden reißenden Absatz. nah