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Lauenau SPD Lauenau fordert Debatte über Waldbestattungen
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14:59 25.02.2019
Mario Kowalik (rechts) übernimmt die Spitze von Heiko Bartling. Quelle: nah
Lauenau

Nach nur zweijähriger Amtszeit hat der Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Lauenau, Heiko Bartling, um sein Ausscheiden gebeten. Beruflich bedingte Ortsabwesenheiten behindern eine konsequente Arbeit, nannte er als Grund. Seine Nachfolge trat Mario Kowalik an.

Ferienprogramm soll aufpoliert werden

Der übrige Vorstand mit Karsten Rehfeldt und Ursula Hupe (Stellvertreter), Frank Berger (Kasse) sowie Hupe und Marion Rehfeldt (Protokoll) blieb unverändert. Kowalik hat sich vorgenommen, vor allem jüngere Einwohner für die Mitarbeit in der Partei zu gewinnen. Auch das Ferienprogramm müsse runderneuert werden.

„Wir haben ein tolles Angebot, doch die Beteiligung ist zu gering“, bedauerte der neue Vorsitzende. Derzeit noch unklar ist eine Strecke für das beliebte Entenrennen. Wegen eines neuen Anrainers kann der bisherige Aue-Abschnitt am Ahornweg nicht mehr genutzt werden. Neuen Schwung soll die Homepage erhalten. Bis die Arbeiten beendet sind, können sich Interessierte über Facebook informieren.

Nachdenken über Bürgersaal

Einen breiten Raum in der Jahresversammlung nahm der Edeka-Neubau ein. Die Gemeinde wolle helfen, erklärte Bürgermeister Wilfried Mundt in einem Grußwort. Allerdings nehme er inzwischen die Bedenken aus der Bevölkerung sehr ernst, die einen nach den gegenwärtigen Plänen denkbaren Bürgersaal ablehnen. „Die wollen nicht in eine erste oder zweite Etage“, gab er die Kritik wieder. „Deshalb sollten wir uns Gedanken machen über eine andere Lösung oder gar einen Neubau“, fuhr er fort.

Mundt kommentierte den Wechsel im örtlichen SPD-Vorsitz von Bartling zu Kowalik. Er wünsche sich nun Kontinuität, auch weil „im Ortsverein vorgearbeitet wird, was für Fraktion und Rat von Bedeutung ist“.

Waldbestattungen noch nicht vom Tisch

Eine heftige Debatte entfachte die Forderung, einen Waldfriedhof zu schaffen. „Ich will nicht in Bredenbeck oder Bad Eilsen meine letzte Ruhe finden“, verlangte Mitglied Horst Sedlak. Kowalik bedauerte, dass der Versuch, nahe dem Lauenauer Ehrenmal eine Bestattungsmöglichkeit zu finden, von der Samtgemeinde abgelehnt worden sei.

Für Sven Janisch müsse eine Lösung von allgemeiner Akzeptanz begleitet sein und auch die notwendige Infrastruktur besitzen. Deshalb sollte die SPD auf eine Fortsetzung des Themas drängen: „Wenn wir es ernst meinen, werden wir auch eine Fläche finden.“  nah