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Pohle Trauer um Noah: Deshalb ermitteln die Staatsanwälte
Schaumburg Rodenberg Pohle Trauer um Noah: Deshalb ermitteln die Staatsanwälte
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18:20 09.08.2019
Der Tod des zweijährigen Noah könnte ein Fall für die Staatsanwaltschaft werden. Quelle: Archiv
Pohle/Bückeburg

„Ein Todesermittlungsverfahren wird immer eingeleitet, wenn die Todesursache unklar ist und ein Fremdverschulden in Betracht kommt“, erklärte Nils-Holger Dreißig, Sprecher der Staatsanwaltschaft Bückeburg. Dabei handelt es sich um eine Art Vorermittlungsverfahren.

Wenn die Ergebnisse der Obduktion vorliegen, folgt die rechtliche Bewertung. Es werde überprüft, ob jemanden ein Verschulden trifft, schilderte Dreißig. In dem Fall würde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Frage der Umstände

Grundsätzlich kommt es in erster Linie auf den Einzelfall an, ob ein Todesermittlungsverfahren eingeleitet wird. Aber auch äußere Umstände, wie zum Beispiel das Alter des Verstorbenen, spielen eine Rolle. Nach dem Tod von Kindern sind solche Verfahren also durchaus üblich.

Mit dem Fall betraut ist die Staatsanwaltschaft Bückeburg, nicht wie von den Mindener Mühlenkreisklinken in einer Stellungnahme angegeben die Staatsanwaltschaft Bielefeld. Zuständig sind die Bückeburger, weil der Junge in Pohle, und somit im Schaumburger Bezirk, gestorben ist. göt