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Rodenberg 23 Tonnen schwerer Messschacht vor Rodenberger Grundschule in den Boden gelassen
Schaumburg Rodenberg Rodenberg 23 Tonnen schwerer Messschacht vor Rodenberger Grundschule in den Boden gelassen
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17:37 08.10.2019
Mithilfe eines Kranwagens wurde der 23 Tonnen schwere Schacht vor der Rodenberger Grundschule in den Boden gehoben. Quelle: isa
Rodenberg

Schweres Gefährt ist am Dienstag an der Julius-Rodenberg-Schule in Rodenberg angerollt. Mithilfe eines Kranwagens wurde ein neuer Abwasserschacht vor das Schmutzwasserpumpwerk in den Boden eingesetzt. Während die Vorbereitung, vom Aufbau des Krans bis zum Anpassen des Gegengewichtes einige Zeit in Anspruch nahm, dauerte der eigentliche Kraftakt nur etwa zwei Minuten.

Wie berichtet, wird das vorhandene Pumpwerk auf dem Platz vor der Grundschule an der Langen Straße saniert. Ein Bestandteil davon ist die Installation eines Armaturen- und Messschachts, der von der Firma Beermann Bohrtechnik eingesetzt wurde. Hierfür musste zunächst eine der alten Eichen vor dem Schulgebäude gefällt werden. Dann wurde das 23 Tonnen schwere Gerät in den Boden gewuppt. Nach kurzer Zeit in der Luft passten die Bauarbeiter den Schacht im Boden ein. „Alles verlief reibungslos und wie geplant“, weiß auch Verwaltungsmitarbeiter Jürgen Rabe

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Voll im Zeitplan

Der neue Schacht ist vor allem dafür da, dass die Abwasserbeseitigung energetisch optimal ablaufen kann. „Er ist mit einem Frequenzumformer ausgestattet, der den Förderstrom an die Umlaufmenge anpasst“, erklärt Rabe. So wird nur genau so lange gepumpt, wie Abwasser da ist. Bevor der Schacht in Betrieb genommen werden kann, müssen noch die Verbindungen zu den Druckleitungen, sowie die Elektrotechnik installiert werden. Erst anschließend können die Pumpen im alten Pumpwerk saniert werden.

Insgesamt belaufen sich die Kosten für die Baumaßnahmen auf rund 120 000 Euro. Bis Ende November sollen die Arbeiten an dem Abwassersystem abgeschlossen sein. „Wir liegen voll im Zeitplan“, weiß Georg Hudalla, Samtgemeinde Bürgermeister, der sich das Einsetzen des Schachtes nicht entgehen ließ. Die Baustelle, die aktuell noch den Straßenverkehr einschränkt, wird noch in dieser Woche auf die Grünfläche verkleinert, wie Rabe mitteilt. von Isabell Remmers