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Rodenberg Freude über Stockholm-Entwicklung
Schaumburg Rodenberg Rodenberg Freude über Stockholm-Entwicklung
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14:59 23.05.2018
Das Stockholm ist eines der zentralen Themen bei der WGR. Quelle: Archiv
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RODENBERG

Auch beim Stockholm gehe es weiter voran. Vor Jahresfrist hatte Sassmann bei der Jahresversammlung der WGR verkündet, dass dafür ein Investor gefunden schien. Mittlerweile hat sich der Verwaltungsausschuss dafür entschieden, diesem Investor den Vorzug gegenüber dem DRK-Kreisverband zu geben (wir berichteten).

Das Projekt sei nicht ganz unumstritten, speziell in Bezug auf Höhe und Gebäudevolumen. Der Vorteil des Hamburger Investors sei gewesen, dass er bereits einen Geldgeber bei der Hand hat. Wenn ein externes Unternehmen nach Rodenberg komme, um 15 Millionen Euro zu investieren, sei das eine gute Nachricht. „Ich freue mich drauf“, betonte der WGR-Chef.

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Sinvolle Ideen fürs Zentrum

Im Rat habe die WGR nach einem Jahr des „Beschnupperns“ eine Basis zur Zusammenarbeit gefunden. Zwar gebe es auch mal Misstöne, doch letztlich würden zahlreiche Beschlüsse einstimmig gefasst. „Da sind wir in der Stadt besser aufgestellt als im Samtgemeinderat“, so Sassmann.

Hinsichtlich der Innenstadtentwicklung sagte Sassmann, dass „einige gute Projekte auf den Weg gebracht werden können“. Die Treffen auch mit Bürgern und Geschäftsleuten hätten einige sinnvolle Ideen hervorgebracht. Ob die Gebäudeeigentümer im Zentrum jedoch diesen Vorschlägen folgen, bleibe abzuwarten.

Sassmann wünscht sich darüber hinaus auch einen Fortschritt des Volksbank-Projekts im Stadtkern. Um dieses war es zuletzt ruhig geworden. Die Volksbank möchte ein Gebäude mit Platz für Wohnungen, Geschäften und Praxen errichten. „Wir könnten ruhig noch ein Ärztehaus in Rodenberg vertragen“, sagte der Bürgermeister und WGR-Chef.

Kritik wurde am B 65-Ausbau geäußert. Es hätten sich seit 2004 etliche Parameter geändert, sodass die aktuellen Pläne nicht mehr rechtfertigen ließen. Eine gute Ergänzung im Öffentlichen Nahverkehr sei der Nacht-Liner, mit dem Feiernde nachts am Wochenende vom Bahnhof Wunstorf in die Samtgemeinde gebracht werden. Das Angebot müsse noch mehr beworben werden.

Johannes Schwarz neuer Vize

Sassmann wünschte sich allerdings mehr Beteiligung bei Veranstaltungen der WGR. Die Mitglieder sollten ruhig mehr Freunde und Bekannte mitbringen. Auch auf der Organisationsseite gebe es jederzeit Bedarf. Zum neuen stellvertretenden Vorsitzenden wählte die Versammlung Johannes Schwarz. Dieser tritt an die Stelle des erkrankten Wilfried Engelhardt. Erneut das Vertrauen der Mitglieder erhielt Kassierer Klaus Böhm.

Zufrieden ist die Wählergemeinschaft mit der Entwicklung ihrer Bürger-Treffs. Es habe sich bewährt, wechselnde Lokale aufzusuchen Nächster Termin ist am Dienstag, 26. Juni, 20 Uhr, im Balkan-Restaurant. In den Sommerferien will die WGR damit pausieren, den Turnus im Herbst aber wieder aufnehmen.