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Rodenberg Julius-Rodenberg-Schule: Pausenhof-Sanierung ist gestartet
Schaumburg Rodenberg Rodenberg Julius-Rodenberg-Schule: Pausenhof-Sanierung ist gestartet
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13:04 27.03.2019
Unter dem Mehrzweckraum steht derzeit jede Menge Arbeitsgerät und -material.
Unter dem Mehrzweckraum steht derzeit jede Menge Arbeitsgerät und -material. Quelle: gus
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Rodenberg

Die Grund- und Förderschüler in Rodenberg haben es etwas schwieriger als üblich, wenn sie derzeit das Schulgelände betreten. Dafür haben sie in den Pausen etwas Spannendes zu begucken: Die Pausenhofsanierung ist gestartet. Allerdings geht es jetzt erst einmal nur um Kanalarbeiten.

Geräuschloser Beginn nach lautstarken Diskussionen

Gemessen an den Jahren der lautstarken Diskussionen um das Thema rollten die Bagger vergleichsweise geräuschlos an: Die Öffentlichkeit wurde nicht darüber informiert. Bereits seit anderthalb Wochen sind die Arbeiter dabei, die Regenwasser- und Abwasserkanäle zu erneuern. Davon sind aktuell vor allem der Innenhof am alten Gebäudeteil sowie der Bereich unter dem Mehrzweckraum und vor der kleinen Turnhalle betroffen.

Planer der Abläufe ist das Hochbauamt des Landkreises als Gebäudeeigentümer. Allerdings agiert der Kreis in Kooperation mit der Samtgemeinde Rodenberg, die Träger der Grundschule ist. Die Arbeiten des jetzigen ersten Bauabschnitts ziehen sich später auch bis zur Förderschule Am Deister und bis zum Bereich neben der großen Sporthalle hin, wie Kreis-Hochbauamtsleiter Fritz Klebe auf Anfrage mitteilte.

In diesen Abschnitten wird der Schulhof saniert - und so wird er verschönert

„Es wurde vor den Osterferien begonnen, damit sichergestellt ist, dass die Arbeiten am letzten Ferientag abgeschlossen sind“, erklärte Samtgemeindebürgermeister Georg Hudalla. Anschließend folgt eine Pause bis zu den Sommerferien. Dann sollen die eigentlichen Gestaltungsarbeiten beginnen, so Klebe. Denn die Sanierung ist einerseits wegen des schlechten Zustands nötig. Der Pausenhof soll aber auch deutlich attraktiver werden.

Ein Baumstamm-Mikado, ein Balancier-Steg, mehrere Erdwälle, Sitzmöglichkeiten und Trampoline werden unter anderem angelegt.

Die Gestaltungsarbeiten ziehen sich bis zum Herbst hin, vermutet Klebe. Dann folgt einer abermalige Unterbrechung. Im Frühjahr 2020 wird dann der letzte Bauabschnitt in Angriff genommen. Dieser betrifft den Bereich des Pausenhofs der neben der Straße Im Jagdgarten liegt. Dann geht es aber erneut nur um Kanalarbeiten. Somit soll der neue Pausenhof den Kindern bereits ab Herbst zur Verfügung stehen.

Kosten im sechsstelligen Bereich

Die Kosten belaufen sich für die aktuellen Kanalarbeiten auf 300.000 Euro. Die Hofgestaltung schlägt mit 360.000 Euro zu Buche. Wie teuer der 2020er Abschnitt wird, steht derzeit noch nicht fest. Die Kosten werden aufgeteilt auf Kreis und Samtgemeinde.

Während Klebe noch keine prozentuale Aufteilung nennen mochte – dies werde erst später en detáil errechnet –, geht Hudalla davon aus, dass die Samtgemeinde in etwa 45 Prozent übernimmt. So werden die Bau- und Betriebskosten zumindest im Normalfall abgerechnet. Die Samtgemeinde ist Mieter in dem Gebäude. von Guido Scholl