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Rodenberg Landkreis-Mitarbeiter reagiert auf die "Heuschrecken"-Äußerung
Schaumburg Rodenberg Rodenberg Landkreis-Mitarbeiter reagiert auf die "Heuschrecken"-Äußerung
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14:02 05.10.2019
Schüler und Pädagogen der Förderschule wünschen sich, dass das gute Miteinander in Rodenberg nicht leidet.  Quelle: Archiv
Rodenberg

„Ich muss noch einmal auf die Heuschrecken zu sprechen kommen“, hat Ralf Mahnert vom Landkreis Schaumburg bei der Einweihung der neuen Schulwohnung der Schule am Deister in Rodenberg gesagt und damit gezeigt, dass die Forderungen, der Landkreis möge die Gebäude der Samtgemeinde verlassen, noch immer für Unruhe sorgt.

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Landkreis will auch Grundschule mit Räumen versorgen

Wie Mahnert betonte, wolle man sich zwar von dem Thema nicht den Tag verderben lassen, man käme aber nicht drum herum, es zu behandeln. „Der Landkreis ist gewillt auch die Grundschule mit Räumen zu versorgen“, betont der Verwaltungsmitarbeiter. Auch Umbauplänen der alten Sporthalle hätte der Landkreis mitfinanziert. Die Samtgemeinde Rodenberg sei es aber gewesen, die sich dabei quergestellt habe.

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Abwesenheit von Samtgemeinde-Vertretern wird kritisiert

Der Landkreismitarbeiter empfand es zudem als „schade“, dass kein Vertreter der Samtgemeinde der Feierstunde beiwohnte. „Man hätte die Chance nutzen können, um einen Blick in die Schule zu werfen“, so Mahnert. Wie sich später aber herausstellte, hatte sich Bürgermeister Georg Hudalla für die Veranstaltung entschuldigt, seinem Stellvertreter war jedoch die falsche Uhrzeit mitgeteilt worden – er kam eine Stunde später.

Ein Zeichen setzte hingegen die Schulleiterin der Julius-Rodenberg Grundschule, Sarah Schultz-Zapke: „Trotz der Spannungen zwischen den Schulträgern lassen wir uns das Leben nicht schwer machen“, betonte sie und freute sich offenkundig über die neuen Räume für die Förderschule. „Die Kooperationsgruppe plant eifrig daran, die Beziehungen weiter zu vertiefen“, sagte Schultz-Zapke. von Isabell Remmers