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Rodenberg Neustart gelungen
Schaumburg Rodenberg Rodenberg Neustart gelungen
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00:18 27.11.2018
Ortsvorsitzender Ralf Schubart begrüßt die Gäste mit dem Stadt-Wahrzeichen im Hintergrund.  Quelle: gus
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Rodenberg

Vorsitzender Ralf Schubart nutzte die Gelegenheit, die wichtigsten Themen für die Stadt anzureißen. Den B65-Ausbau bezeichnete der Rodenberger als Gefahr für die Deisterstadt. Denn was in der Feldmark zwischen Rodenberg und Bad Nenndorf geplant sei, drohe allein wegen der Dimensionen, eine Art Wall zu werden, der beide Orte voneinander trennen würde.

Im Ortskern gelte es, die Chance zu nutzen, die sich mit dem möglichen Volksbank-Abriss bietet. Schubart projizierte eine Fotomontage an die Wand, die einen Neubau in Retro-Look neben dem Rathaus zeigte, der mit dem Rathaus verbunden war. Auch so könne das von der CDU gewünschte Geschäftshaus aussehen – als Platzhalter für dieses Gebäude hatte er eine Häuserzeile vom Stadthäger Marktplatz ausgewählt.

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Schubart betonte, dass im Rat der Stadt eine gute Zusammenarbeit mit dem ehemaligen Christdemokraten Stephan Lotz besteht. Ferner begrüßte er ausdrücklich die Bad Nenndorfer CDU-Politiker Cornelia Jäger und Wilhelm Biesterfeld. Denn mit dem Nachbarverband wolle die Rodenberger CDU fortan einen regeren Austausch pflegen.

Kriterien werden nicht erfüllt

Der Kreistagsabgeordnete André Hoffmann überbrachte die Botschaft, dass drei Gesamtschulen im Kreisgebiet Bedarf an einer IGS-Oberstufe angemeldet haben: Rodenberg, Helpsen und Obernkirchen. Rein von den Zahlen her erfülle aber keiner der betreffenden Einzugsbezirke die notwendigen Kriterien. Über zehn Jahre hinweg müsse es ausreichend Schüler für dreizügige IGS-Jahrgänge geben. Das bedeutet: 54 Jungen und Mädchen pro Jahrgang. Diesbezüglich will der Landkreis nun die Eltern befragen. Die Ergebnisse werden im kommenden Frühjahr präsentiert. Es bestehe durchaus Sympathie im Kreistag für eine zusätzliche IGS-Oberstufe in Rodenberg.

Hoffmann dankte Schubart für dessen Bereitschaft, „das Ruder in stürmischen Zeiten herumzureißen“. Die von der CDU unter seiner Führung entworfene Zukunftsvision für den Amtsplatz sei richtungsweisend.

Per Video-Botschaft richtete der Bundestagsabgeordnete Maik Beermann seine Grüße aus. Er bezeichnete die aktuelle Personaldebatte als wohltuend für die Christdemokraten. Mit Annegret Kramp-Karrenbauer, Jens Spahn und Friedrich Merz gebe es drei hervorragende Kandidaten, die die Partei nach Angela Merkel führen können. Dies sei vor einigen Jahren noch anders gewesen. „Eine Auswahl zu haben, ist etwas Besonderes“, so Beermann. Er selbst habe sich noch nicht für einen aus dem Trio entschieden. 

von Guido Scholl