Menü
Schaumburger Nachrichten | Ihre Zeitung aus Schaumburg
Anmelden
Samtgemeinde Rodenberg Die Bürger sind gefragt
Schaumburg Rodenberg Samtgemeinde Rodenberg Die Bürger sind gefragt
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
14:30 04.05.2017
Quelle: pr.
SAMTGEMEINDE RODENBERG

Hintergrund: Die Gemeinden Pohle und Messenkamp sowie der Flecken Lauenau für den Ort Feggendorf wollen sich um Aufnahme in das Dorfentwicklungsprogramm des Landes Niedersachsen bewerben.
Für Dienstag, 9. Mai, 19 Uhr, sind nun die Einwohner in das Dorfgemeinschaftshaus Pohle eingeladen, um dort Informationen über die Entwicklung ihrer Orte an die Verwaltung weiterzugeben. „Auf Grundlage dieser Informationen werden entsprechende Voruntersuchungen durchgeführt, auf dessen Grundlage dann ein Aufnahmeantrag gestellt werden soll“, heißt es in einer Ankündigung.

Zusammenschluss zur Dorfregion

Das Förderprogramm würde die Orte, die sich zu diesem Zweck zu einer Dorfregion zusammenschließen, in den Genuss hoher Summen Fördergelds bringen. Vergleichbar ist das Dorfentwicklungsprogramm mit dem Integrierten ländlichen Entwicklungskonzept (ILEK), das derzeit in Lauenau vorangetrieben wird, und dem Integrierten Stadtentwicklungskonzept (ISEK), für das Rodenberg eine Bewerbung erarbeitet. In allen drei Fällen ist Bürgerbeteiligung ein Kernpunkt.
Um Informationen über Entwicklungschancen, Wünsche und Bedarf zu sammeln, hat die Samtgemeinde auf der Seite www.rodenberg.de einen Fragebogen zum Herunterladen bereitgestellt. Diesen sollen möglichst viele Bürger ausfüllen und bis zum 24. Mai an die Verwaltung zurückschicken oder ihn direkt an sabine-scherer@kirchner-ingenieure.de senden. Wer ganz schnell ist, kann den ausgefüllten Bogen auch am 9. Mai zur Einwohnerversammlung mitbringen.

Allgemeines und Details

Das Papier ist in fünf Bereiche gegliedert: Informationen zum Ortsteil, Gebäude und Gestaltung des Dorfes, Verkehrsinfrastruktur und Anbindung, soziale Infrastruktur sowie demographischer Wandel. Die Einwohner sollen einerseits allgemeine Fragen beantworten, beispielsweise dazu, was ihnen an ihrem Heimatort gefällt und wo dessen Schwächen zu finden sind. Außerdem sollen sie Faktoren wie Ortsbild, Wohnqualität und ÖPNV-Angebot mit Noten von eins bis sechs bewerten.
Viele Fragen gehen aber bereits weit ins Detail. So möchten Verwaltung und Ingenieurbüro Kirchner wissen, was sich innerhalb der zurückliegenden zehn Jahre hinsichtlich der Wohnqualität verändert hat. Auch konkrete Verbesserungsvorschläge und Anregungen zur Umnutzung von Leerständen werden erbeten.
Hinzu kommen Fragen zu individuellen Aspekten, etwa zur Inanspruchnahme öffentlicher Verkehrsmittel und dazu, ob die betreffende Person erwägt, selbst Fördermöglichkeiten zu nutzen. Denn das Dorfentwicklungsprogramm bietet auch Privatleuten die Gelegenheit, am Eigenheim Umbauarbeiten bezuschussen zu lassen. gus