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Samtgemeinde Rodenberg Feuerwehrhaus: Die Politik will mitreden
Schaumburg Rodenberg Samtgemeinde Rodenberg Feuerwehrhaus: Die Politik will mitreden
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19:44 15.09.2009
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„Man muss sehen, was dabei herauskommt“, sagt Ralf Sassmann (WGR), Vorsitzender des Feuerschutzausschusses des Samtgemeinderates, zu den unterschiedlichen Planvorschlägen. Bei der letzten Sitzung habe der Feuerschutzausschuss die Samtgemeindeverwaltung beauftragt, mit den Planungen zu beginnen. Laut Beschlussempfehlung sind die Gemeinde Apelern und die Vereine dabei zu beteiligen. Die Kosten für den Bau liegen laut Sassmann bei 300 000 Euro. In der Beschlussvorlage hatte es einen Druckfehler im Betrag gegeben, der eine Null zu wenig enthielt. Die Samtgemeinde rechne aber mit geringeren Ausgaben, weil die Reinsdorfer Feuerwehr einiges in Eigenleistung erbringen wolle.

In der Gemeinde Apelern denken die Politiker aber auch über die Kosten für Grundstück und Erschließung nach, die von Apelern getragen werden, wie Bürgermeister Heinrich Oppenhausen (SPD) berichtet. Die Gemeinde hat ein Konzept für den Bau erarbeitet, dass vom Verwaltungsvorschlag abweicht, aber laut Oppenhausen Kosten spare und den vorgesehenen Platz besser ausnutze. Außerdem müssten rund 520 Quadratmeter weniger Land gekauft werden, Eingang und Garagentore würden von der Wetterseite abgewandt liegen und der Schulungsraum sei von der Wohnbebauung abgekehrt.

Im Prinzip will die Gemeinde Apelern die Bauskizze der Verwaltung um 90 Grad drehen und die innere Aufteilung spiegeln, sodass Fahrzeughalle und Sozialtrakt vertauscht werden. Der Bau soll einige Meter nach vorne in Richtung derzeitigem Spielplatz und weiter an den heutigen Feldweg rücken und nicht wie bei der Verwaltung fast mitten auf die Wiese gesetzt werden.

„Die überwältigende Mehrheit in den Fraktionen ist für diesen Vorschlag“, sagt Oppenhausen. Das habe sich bei einer gemeinsamen Fraktionssitzung von SPD, CDU und WGA ergeben. Auch Schützen und Feuerwehr seien mit der Lösung einverstanden, berichtet der Bürgermeister aus diversen Gesprächen.

Damit würden Kosten für die Zufahrt samt Leitungen günstiger und man würde den Befürchtungen eines Nachbarn entgegentreten, der zusätzlichen Lärm fürchtet. Die Lage der Sozialräume, in denen Feiern oder Sitzungen abgehalten würden, sei dann verträglicher. Oppenhausen erläutert auch die Vorteile für das gesamte Areal. „Das wäre ein wunderbares Ensemble“, sagt er. Der Bolzplatz könne nach Südwesten vergrößert werden und die Spielgeräte, die umgesetzt werden müssten, könne man sinnvoll einpassen. Mit Auflockerungen durch Hecken und Bäume habe die Gemeinde gleichzeitig die Ausgleichsmaßnahmen erfüllt. Und insgesamt sei immer noch genug Platz, um bei Festen Zelte und Buden aufzustellen.

Die Gremien der Gemeinde werden sich demnächst damit beschäftigen. Laut Feuerschutzausschuss sollen die Mittel für den Bau bereits im Haushaltsplan für 2010 vorgesehen werden. bab

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