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Samtgemeinde Rodenberg Menschen zusammenbringen
Schaumburg Rodenberg Samtgemeinde Rodenberg Menschen zusammenbringen
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11:26 29.05.2018
Martina Brose gibt den Ton vor und die Mitglieder der Kirchenvorstände stimmen mit ein. Quelle: göt
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RODENBERG/NENNDORF

Die neuen Vorstände werden erst im Juni offiziell eingeführt. Kühne-Glaser dankte ihnen schon im Voraus dafür, dass sie „an leitender Stelle Verantwortung übernehmen“. Insgesamt besteht die für sechs Jahre gewählte Riege der Kirchenvorstände der verschiedenen Gemeinden aus 180 Personen.

Der Kirchenkreis ist bundeslandübergreifend und besteht aus der Region Nord, von Hohnhorst bis Hülsede, der Region Auetal von Obernkirchen bis Hattendorf, der Region Hameln von Rinteln bis Hohenrode, sowie der Region Wesertal, von Deckbergen bis Fischbeck.

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Dienste der Kirche kennenlernen

Im Haus der Begegnung haben sich die Vorstandsmitglieder auch untereinander ausgetauscht und Kontakte geknüpft. Vordringlich ging es bei dem Empfang aber darum, dass alle Ehrenamtler die Einrichtungen und Dienste kennenlernen, die der Kirchenkreis anbietet.

Dazu zählt die Diakonie, die Menschen mit den verschiedensten Problemen mit Rat und Tat zur Seite steht. Da gibt es beispielsweise die Sozial, Schuldner-, Sucht- und Lebensberatung. „In einer Zeit, in der die Würde des Menschen verletzlicher ist denn je“, brauche es Menschen mit Empathie, erklärte Martin Barwich, Geschäftsführer der Diakonie Rinteln. Das Team biete „zeitnahe, wertschätzende, unbürokratische Hilfe“.

Bei der Vorstellung der einzelnen Bereiche wiesen die Mitarbeiter ihre Zuhörer wiederholt darauf hin, dass sie auf die Diakonie zukommen mögen, wenn ihnen in der Gemeinde Menschen begegnen, die Hilfe brauchen. „Die Beratung ist kostenlos und es gibt keine langen Wartezeiten“, versicherten Silke Schmidt und Reinhard Uschmann von der Schuldnerberatung.

Fahrten für Jugendliche

Ihre Mitarbeit bot auch Christina Günther an, die sich um das Thema Fundraising kümmert. Sie hilft beispielsweise dabei, Spendenprojekte auf die Beine zu stellen. „Fundraising ist kreativ, macht Spaß und bringt Menschen zusammen“, fasste Günther den Hintergrund ihrer Arbeit zusammen.

Und genau das ist doch ein Ziel der Kirche: Menschen zusammen bringen und den Glauben gemeinsam leben. Auch Martina Brose und Jens Giesecke vom Jugenddienst haben sich dem verschrieben. Sie bieten verschiedene Fahrten für Jugendliche an. Ältere können sich außerdem zum Jugendleiter ausbilden lassen. „Wir bewegen uns, um in den Gemeinden bei den Menschen zu sein, sie kennenzulernen und zu erfahren, wie lebendig Kirche vor Ort ist“, heißt es in der Broschüre des Kirchenkreises.