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Samtgemeinde Rodenberg Seniorenbeirat: Der Umgang mit E-Bikes kann Gefahren bergen
Schaumburg Rodenberg Samtgemeinde Rodenberg Seniorenbeirat: Der Umgang mit E-Bikes kann Gefahren bergen
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18:39 25.06.2019
Der Umgang mit einem E-Bike kann durchaus kompliziert sein.
Der Umgang mit einem E-Bike kann durchaus kompliziert sein. Quelle: Christophe Gateau/dpa
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RODENBERG/LAUENAU

Eine Aktion zum Thema E-Bikes wäre ein erster Vorstoß, um die eigene Öffentlichkeitsarbeit anzukurbeln. Nach einem erfolgreichen Start will das Gremium dann andere Themenfelder aufgreifen. Es wurde auch darauf verwiesen, dass die Samtgemeinde einen Tag der E-Mobilität plante, was dann aber abgeschmettert wurde.

Die Landesverkehrswacht hat einen Beauftragten für das Thema E-Bikes, der für den Raum Schaumburg zuständig ist und der darüber in Kürze auf Einladung des Beirats in der Samtgemeinde referieren soll. Dies berichtete Wolfgang Marhenke, der die bisherigen Vorbereitungen erledigt hatte.

25 km/h - und kaum Kraftaufwand

Ältere Menschen sollen darüber aufgeklärt werden, wie gefährlich diese eigentlich ausgesprochen praktischen Verkehrsmittel sein können. E-Bikes werden bis zu 25 Kilometer pro Stunde schnell, dazu benötigt ein Radler kaum Kraftaufwand. Einen Fahrradhändler zu der Veranstaltung hinzuzuziehen, habe der Experte für ungünstig gehalten, weil es dann zu einer reinen Verkaufsveranstaltung kommen würde.

Zwar wäre dies der einfachste Weg, an elektrisch angetriebene Fahrräder zu Demonstrationszwecken zu kommen. Bei einem Gespräch mit Mara Bößling, Tourismus-Fachkraft der Samtgemeinde Rodenberg, sei aber die Idee aufgekommen, bei der Bad Nenndorfer Kur- und Tourismusgesellschaft (KurT) anzufragen, ob von dort E-Bikes gestellt werden können. Dann wären Zweiräder verfügbar, um der Veranstaltung einen Praxisteil anzugliedern. Die KurT bietet E-Bikes zum Verleih an.

Polizei soll mitmachen

Im Idealfall wird ein Parcours aufgebaut, den die Teilnehmer mit einem Elektro-Fahrrad durchfahren können, um die eigenen Steuerküste und das Gleichgewichtsgefühl auszutesten. Möglich ist, dass dies auf dem Amtsplatz in Rodenberg oder auf dem Parkplatz an der Eishalle in Lauenau geschieht. In einem nahe gelegenen Sitzungsraum könne der theoretische Teil ablaufen – als entweder im Rathaus oder im Sitzungsraum des ehemaligen Casala-Komplexes.

Beiratsvorsitzender Willi Gerland brachte die Polizei als Ratgeber ins Spiel. Dann könnte bei der Informationsveranstaltung vielleicht sogar eine Codier-Aktion angeboten werden. Auch über Verkehrsregeln könne die Polizei informieren. Informationen über E-Roller sollen nicht eingebunden werden. Das Aufkommen von E-Rollern, die zuletzt heftig diskutiert wurden, dürfte eher in den Städten steigen und nicht so sehr im ländlichen Raum. Für Senioren dürften diese Vehikel auch weniger wichtig sein.