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Hagenburg Busstops, Bordsteine, Bügel: Diese Maßnahmen stehen Hagenburg bevor
Schaumburg Sachsenhagen Hagenburg Busstops, Bordsteine, Bügel: Diese Maßnahmen stehen Hagenburg bevor
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18:29 24.10.2019
Der Weg zwischen Oberem Sandbrink und Wasserfurche in Hagenburg soll ausgebaut werden. Der Bauausschuss hat in seiner vergangenen Sitzung aber noch viele weitere Maßnahmen auf den Weg gebracht. Quelle: jpw
Hagenburg

Der Hagenburger Bauausschuss hat in seiner jüngsten Sitzung eine ganze Agenda an Maßnahmen empfohlen

Bushaltestellen werden barrierefrei

Zwei weitere Bushaltestellen im Ort sollen barrierefrei umgebaut werden. Zu diesem Zweck wird die Haltestelle „Hagenburg-Mitte“ auf der Nordseite der Langen Straße um rund 50 Meter östlich verlegt. Dort besitzt die Gemeinde bereits ein Grundstück, das nördlich an das Rathaus in der Schloßstraße angrenzt.

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Für den Umbau der Haltestelle „Molkereiweg“ auf der Nordseite der Altenhäger Straße hat die Gemeinde mit dem Anlieger vereinbart, ihm 15 Quadratmeter von seinem Grundstück abzukaufen. Das garantiert den notwendigen Platz.

Die Bushaltestelle Hagenburg-Mitte soll auf die gemeindeeigene Grünfläche verlagert und barrierefrei ausgebaut werden. Foto: jpw

Bürgersteig-Reparatur an Mühlenstraße, Wegverlängerung an der Wasserfurche

In der vorhergehenden Besichtigung schauten sich die Bauausschussmitglieder den Zustand des Bürgersteiges an der oberen Mühlenstraße an. Der Leiter des Bauhofes, Ulrich Reumke, soll nun eine Aufstellung darüber liefern, was es kostet, die Gefahrenpunkte zu beseitigen. Dann will sich das Gremium weiter über das Thema beraten.

Zum Weiterlesen: An der Wasserfurche und weitere Straßen in Hagenburg: Anbauten nachträglich legalisiert

Ebenfalls eine Kostenaufstellung soll Reumke über eine mögliche Verlängerung des Rad- und Fußweges im weiteren Verlauf der Straße „An der Wasserfurche“ liefern. Die CDU-Fraktion hatte Wünsche von Anliegern in einem Antrag formuliert, die rund 350 Meter lange, fußläufige Verbindung zwischen „Am Wetterschacht“ und dem Neubaugebiet im „Oberen Sandbrink“ zu einem Fuß- und Radweg mit einer wassergebunden Decke auszubauen.

Neue Bäume für den Sandbrink

Zudem muss die Gemeinde mindestens zehn Laubbäume auf den Straßenverkehrsflächen im Bebauungsplan „Oberer Sandbrink“ anpflanzen. Als Sorten kommen dafür Ebereschen, Feldahörner, Holzäpfel sowie die Echte Traubenkirsche in Frage.

Entgegen der Empfehlung des Planungsbüros Kirchner, das unter Berücksichtigung der Standortbedingungen, des Wuchses und der Fruchtbildung den Feldahorn vorgeschlagen hatte, entschied sich das Gremium für Holzäpfel und Echte Traubenkirschen, jeweils im Wechsel.

Mehr zum "Sandbrink": Nächster Schritt für Baugebiet

„Wir haben mit Ahornen im Neubaugebiet 22 schlechte Erfahrungen gemacht“, begründete Bürgermeister Dieter Eidtmann (CDU). Die Samen seien überall aus den gepflasterten Ritzen wieder als Pflänzchen hervorgekommen.

Fahrradbügel mit anderthalb Metern Abstand

Um der innerörtlichen Diskussion um die Abstände der auch Fahrradbügel genannten Drängelgitter auf der ehemaligen Trasse der Steinhuder-Meer-Bahn ein Ende zu bereiten, entschieden sich die Ausschussmitglieder dafür, die neu installierten Gitter im Abstand von 1,50 Metern zu setzen, die inneren Pfosten sollen sich gegenüberstehen. „Wir müssen alle Verkehrsteilnehmer berücksichtigen“, sagte der Ausschussvorsitzende Josef Vorderwülbecke (CDU).

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Parteikollege Peter Rakelbusch unterstrich, er könne die Entscheidung „mit Bauchschmerzen“ mittragen. Er verstehe aber nicht, warum anderen Radfahrern zum Schutz von Kindern nicht zugemutet werden könne, beispielsweise auch einmal abzusteigen. Von Jan Peter Wiborg