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Hagenburg Diese Spielplätze in Hagenburg werden als Nächstes verschönert
Schaumburg Sachsenhagen Hagenburg Diese Spielplätze in Hagenburg werden als Nächstes verschönert
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14:10 25.10.2019
Gut in Schuss ist unter anderem der Spielplatz am Hopfengarten in Hagenburg – auch hier soll sich in Zukunft aber was tun. In der Prioritätenliste, die der Jugendausschuss der Gemeinde jetzt aufgestellt hat, muss sich der Platz dennoch hinten anstellen. Quelle: tro
Hagenburg

Einen Fahrplan für die Erneuerung der Spielplätze in Hagenburg hat der Ausschuss für Jugend, Sport, Kultur und Tourismus in seiner jüngsten Sitzung erarbeitet. Einhellige Meinung der Mitglieder: Nachdem der Platz am Försterteich aufgewertet wurde, ist jetzt zunächst der Platz an der Steigerstraße – und damit Altenhagen – dran.

„Unsere Spielplätze sind in einem guten Zustand, hier und da gibt es aber auch einiges zu machen“, sagte die Ausschussvorsitzende Heike Schweer (CDU). Dabei gehe es vor allem um die Schaffung von Schattenplätzen („ein Baum pro Platz sollte vorhanden sein“) und die Anschaffung neuer Spielgeräte. Anhand von Fotos und eigener Beobachtungen stellten die Ausschussmitglieder die Liste auf.

Der Spielplatz am Försterteich wurde bereits erneuert - hier sollen aber noch ein paar schattenspendende Bäume gepflanzt werden. Foto: tro/Archiv

Von hoch nach niedrig: Die Prioritätenliste im Überblick

  • Steigerstraße: Hier liegt der Fokus auf einem neuen Spielgerät – „was Spannendes“ soll es werden, waren sich die Ausschussmitglieder einig. Aus Gesprächen mit regelmäßigen Besuchern des Spielplatzes hatte Peter Rakelbusch (CDU) mitgenommen, dass so etwas dort fehlt.
  • Bohnenkamp: Da die Wege aus diesem Bereich hin zu den anderen Spielplätzen recht weit ist, soll sich hier in jedem Fall etwas tun – was genau, ist noch offen.
  • Wiesengrund: Hier steht eine schattenspendende Bepflanzung im Vordergrund. Wie auch auf den anderen Plätzen werden dabei unter anderem die Fallbereiche der Spielgeräte sowie Bedürfnisse der Nachbarn berücksichtigt.
  • Mühlenring: Der Spielplatz sei gut frequentiert und noch recht neu, meinten die Ausschussmitglieder. Darum soll hier vor allem die Bepflanzung in Angriff genommen werden.
  • Hopfengarten: Ebenfalls frisch zeigt sich der Spielplatz am Hopfengarten. Jedoch sei das Holzboot nicht mehr gut in Schuss, so Schweer. Zudem denkt der Ausschuss über das Aufstellen einer Tischtennisplatte nach. Auch soll das immer wieder umkippende Spielplatz-Schild ein neues Betonfundament bekommen.

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Ausschuss will selbst Hand anlegen - und Kinderzahlen im Blick behalten

Feldahorne für den Försterteich

Am neugestalteten Spielplatz am Försterteich in Hagenburg sollen noch in diesem Jahr Bäume gepflanzt werden. Dafür hat sich der Ausschuss für Jugend, Sport, Kultur und Tourismus einstimmig ausgesprochen. „Der Platz wurde wunderbar überarbeitet – aber es gibt keine Schattenplätze“, begründete die Ausschussvorsitzende Heike Schweer (CDU) den Beschluss. Umfang und Größe der Pflanzen sowie die Kosten sollen noch ermittelt werden.

Nach kurzer Diskussion stand jedenfalls fest: Drei Feldahorne sollen es werden, die zeitnah, also noch im Herbst dieses Jahres, in die Erde kommen. Sie sollen am Zaun an der Südseite außerhalb des Spielplatzes platziert werden, die Bank wird dafür ein Stück verlegt. Die Belange der Schützen, die auf dem angrenzenden Platz das Schützenfest feiern, will der Ausschuss berücksichtigen. Auch die Torwand soll bespielbar bleiben. tro

Zudem wollen die Ausschussmitglieder die Spielplätze auch wieder eigenhändig verschönern: Die Streichaktion im letzten Jahr habe den Holzgeräten „richtig gut getan“, sagte Dieter Eidtmann (CDU), „das würde ich für 2020 wieder befürworten.“

In näherer Zukunft will sich der Ausschuss zudem die Zahlen des Einwohnermeldeamtes genau ansehen – mit besonderem Blick auf die verschiedenen Spielplatz-Einzugsgebiete. Davon erhoffen sich die Ratsleute Hinweise auf besonders kinderreiche Gebiete und damit entsprechend weitere Ansatzpunkte. Möglicherweise lasse sich auch eine Tüv-Mängelliste als weitere Grundlage nutzen, ergänzte Bürgervertreter Sven Fröhlich.

Zielvorgaben statt fixer Liste zum Abarbeiten

Wichtig war den Ausschussmitgliedern darüber hinaus, noch einmal zu betonen, dass es sich bei der Liste zunächst nur um Zielvorgaben für die nächsten Jahre handelt. Diese können durchaus noch von der Realität überholt werden – zum Beispiel, wenn kurzfristig etwas Kaputtes ersetzt werden muss. Von Thomas Rocho

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