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12:32 11.03.2018
Der Schützenplatz im Flecken Hagenburg soll dringend saniert werden.
Der Schützenplatz im Flecken Hagenburg soll dringend saniert werden. Quelle: Archiv
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HAGENBURG

Nachgefragt habe man unmittelbar nach der Bekanntgabe, so Hagenburgs stellvertretender Gemeindedirektor Ingo Harmening. „Wir haben mit der Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen Kontakt aufgenommen. Diese hat uns gesagt, die Zustellung werde drei bis vier Wochen dauern.“

Getan hat sich bis zum heutigen Tage jedoch noch nichts. Man wolle jetzt bis Monatsende warten und danach eventuell eine weitere Anfrage starten. Solange keine schriftliche und somit offizielle Zusage vorliege, könne man mit den Arbeiten, die fünf Standorte in Hagenburg betreffen, nicht beginnen. Diese sollen dieses Jahr starten, die Zeit drängt. „Gerade an der Schützenstraße, wo es bislang weder Häuschen noch Markierung gibt, besteht Handlungsbedarf.“

Ein Unterstand sei dort vor allem im Hinblick auf den Winter dringend erforderlich. Zudem habe sich die Zahl der Schüler, die in Richtung Stadthagen pendeln und die dortige Haltestelle nutzen, in jüngerer Vergangenheit wesentlich erhöht.

90 Prozent Förderung möglich

Die Antragstellung für das ÖPNV-Förderprogramm des Landes ermögliche die Umgestaltung der Haltestellen überhaupt erst. Neben der Schützenstraße gehören dazu auch die Haltestellen Kiefernstraße Richtung Rehburg, der Schützenplatz aus Richtung Hainholzstraße, die Schachtstraße in Richtung Rehburg sowie die Schierstraße Richtung Stadthagen. Das Land würde 75 Prozent der Kosten tragen, der Landkreis weitere 15 Prozent übernehmen. Für die Hagenburger blieben dann lediglich noch zehn Prozent übrig. „Das ist ein sehr günstiges Programm für uns.“

Sobald die Förderung sicher ist, könne man die folgenden Schritte in Angriff nehmen, erklärt er: „Wir müssen zunächst einen Planer als solchen finden und dann eine Firma, die die Arbeiten ausführt.“ Diese Vergaben sollen möglichst vor der Sommerpause erfolgen, um in der zweiten Jahreshälfte entsprechend loslegen zu können. An dieser Stelle sei auch die starke Auslastung vieler Firmen zu berücksichtigen. ano