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Hagenburg Metalltore mit Metallmaschen gegen Vandalismusgefahr
Schaumburg Sachsenhagen Hagenburg Metalltore mit Metallmaschen gegen Vandalismusgefahr
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19:39 23.02.2012
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Der Altenhäger Sportplatz in unmittelbarer Nachbarschaft zum „Schacht Weser“ soll wieder nutzbar werden. Quelle: jpw
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Hagenburg (jpw)

Nicht nur der Sportplatz, sondern das gesamte Gelände bis zur früheren Trasse der Steinhuder-Meer-Bahn gehört der Kali und Salz AG. Einst als Platz für die Ab-raumhalde des ehemals selbständigen Schachtes „Weser“ vorgesehen, geriet die Fläche nach der Fusion des Werkes „Sigmundshall“ in Bokeloh mit dem nur noch als Luft-schacht genutzten Schacht „Weser“ ins Abseits.

 Später feierten Vereine und Feuerwehr der damals noch selbstständigen Gemeinde Altenhagen auf der oberen Flä-che ihr „Himmelfahrtsfest“, auf dem Fußballplatz wurde gekickt – auch der TSV Ha-genburg nutzte die Fläche zum Ausweichen, die Feuer-wehr für ihre Übungen.

 Pläne im Gemeinderat, zu-mindest aus dem oberen Teil, unter dem Schutt lagert, einen Bürgerpark zu machen, verschwanden schnell wieder in der Schublade. Seit einigen Jahren geriet der Platz ins Abseits, die Fläche war zunehmend uneben geworden und ließ auch einen Freizeitkick ohne größeres Verletzungsrisiko nicht mehr zu. Die beiden Holztore ver-rotteten. Ein Tor musste nach einer Brandstiftung schließ-lich von der Feuerwehr ge-löscht werden. Metalltore kamen an ihre Stelle.

 Nun soll der Platz wieder „aufgemöbelt“ werden. Allerdings erscheint den Ausschussmitgliedern der von der Verwaltung vorgesehene Betrag von 17000 Euro „viel zu hoch“.

 Die Kommunalpolitiker wünschen, die mit Netzen versehenen Metalltore durch Tore zu ersetzen, die komplett aus Metall bestehen, sofern der TSV Hagenburg den Platz nicht möglicherweise doch noch für seinen Spielbetrieb braucht.

 Einen Unterstand lehnte Bürgermeister Josef Vorderwülbecke ab, um die Vandalismusgefahr zu verringern.

 Mit Erde vom Aushub des Feuerwehrgerätehauses könnte nach den Vorstellungen der Ausschussmitglieder der Weg zwischen Sportplatz und oberer Fläche so verbreitert werden, dass er im Winter auch als Rodelhügel für Kinder genutzt werden könnte.

 Um weitere Kosten zu sparen, sollen Landwirte mit in die Aufarbeitung der Fläche einbezogen werden.