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Hagenburg „Riesenchance für Hagenburg“
Schaumburg Sachsenhagen Hagenburg „Riesenchance für Hagenburg“
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23:18 22.05.2019
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Symbolbild Quelle: Archiv
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Hagenburg

Mit dem Ratsbeschluss über die förmliche Festlegung des Sanierungsgebiets Hagenburg-Ortskern und einer entsprechenden Förderrichtlinie hat die Gemeinde Hagenburg nach vielen Monaten der Vorbereitung den Sprung geschafft.

Auf rund zwölf Millionen Euro beziffert Gemeindedirektor Jörn Wedemeier das Volumen der möglichen privaten und öffentlichen Investitionen im rund 23,55 Hektar großen Gebiet zwischen der Langen Straße am Kanalsdamm in westlicher Richtung und der ehemaligen Gemeindegrenze am Cord-Bothe-Platz.

Acht Millionen Euro Förderung sind vom Bund und vom Land Niedersachsen zugesagt, den Rest bringen die Gemeinde oder private Investoren auf. Zwei Millionen Euro Förderung darf die Gemeinde bereits in diesem Jahr ausgeben.

Förderung auch für Private

Als „Riesenchance für Hagenburg“ bezeichnete Friedhelm Vogt für die SPD den Einstieg in das Förderprogramm. „Entwicklung“ sei in dem Begriff „Entwicklungskonzept“ bereits enthalten, sagte CDU-Fraktionssprecher Jörg Zschetzsche. Er hob hervor, dass die Förderung nicht nur öffentlichen, sondern auch privaten Investoren zugutekomme.

„Das werden zehn interessante Jahre“, kommentierte Peter Rakelbusch (CDU), der sich auch noch bei Verwaltungschef Wedemeier bedankte, das Förderprogramm für die Gemeinde nutzbar gemacht zu haben.

Die Frage von Josef Vorderwülbecke (CDU), ob auch Hausbesitzer von dem Fördergeld profitieren könnten, deren „historisches Haus“ nicht im Fördergebiet liegt, verneinte Wedemeier. Der Gemeindedirektor verwies aber auf ein Programm der Gemeinde, das auch in solchen Fällen Zuschüsse für eine Fassadensanierung ermöglicht.

Von Jan Peter Wiborg