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Sachsenhagen Ärger über Minimallösung
Schaumburg Sachsenhagen Sachsenhagen Ärger über Minimallösung
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15:07 24.01.2019
Ralf Hantke zeigt das neue Schild, das auf alte Probleme hinweist.
Ralf Hantke zeigt das neue Schild, das auf alte Probleme hinweist. Quelle: ano
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Sachsenhagen

Die Verantwortlichen der Stadt sind unzufrieden mit dem Vorgehen der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr. Die Kritik bezieht sich auf die Arbeiten am Asphalt im Bereich Bergtrift/Meierei. „Durch die Arbeit der Straßenmeisterei Stadthagen ist nichts leiser als vorher“, ärgert sich Bürgermeister Ralf Hantke (SPD).Diese habe lediglich die allergrößten Löcher notdürftig geflickt. Das einzige, was neben den geringfügigen Arbeiten noch gemacht worden sei, sei das Aufstellen eines Schildes. „Dort wird darauf verwiesen, dass es Straßenschäden gibt. Es ist also eine Art der Absicherung.“

"Es ist nie eine Antwort gekommen"

Zudem bemängelt der SPD-Politiker auch die Informationspolitik der Hamelner Behörde. „Wir hatten im September ein Schreiben dorthin geschickt und um Rückmeldung gebeten. Es ist allerdings nie eine Antwort gekommen. Wir wären froh über Informationen gewesen.“ Die Arbeiten seien stattdessen einfach vorgenommen werden. „Dieser Ablauf war nicht toll.“ Neben einer Rückmeldung wäre auch ein Ortstermin wichtig gewesen, so Hantke.

Zustand der Straßen problematisch

Die Straßen Bergtrift, Meierei und Sinkenbrink waren im Rahmen der Streckensperrung der B 441 zwischen Hagenburg und Winzlar als Umleitung genutzt worden. Der vorher schon problematische Zustand der innerstädtischen Verkehrswege hatte sich dadurch weiter verschlechtert. Unter anderem waren viele Lkw durch Sachsenhagen gefahren.

Klappernder Kanaldeckel nervt

Das Klappern eines Kanaldeckels, das regelmäßig die Anwohner nervt, könne mit der abgesenkten Fahrbahn vor dem Deckel zusammenhängen. Theoretisch könne ein kaputtes Rohr im Erdreich, das die Absenkung ausgelöst habe, mitverantwortlich für die Situation sein, so Hantke. Das erachte er jedoch als unwahrscheinlich, da die letzte Sanierung in diesem Bereich lediglich rund 15 Jahre zurückliege. Die Resultate einer Untersuchung mit einem Kamerafahrzeug, die der Baubetriebshof durchgeführt hat, werden aktuell von einem Ingenieurbüro überprüft.

Von Andreas Ohler