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Samtgemeinde Sachsenhagen Edeka und Aldi vor Erweiterung
Schaumburg Sachsenhagen Samtgemeinde Sachsenhagen Edeka und Aldi vor Erweiterung
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17:15 28.09.2018
Die Pläne von Edeka Kappe sehen vor, den Markt auf rund 2000 Quadratmeter Verkaufsfläche auszudehnen. Quelle: jpw
Samtgemeinde Sachsenhagen

„Gefühlt vier Jahre“ hat nach den Worten von Samtgemeindebürgermeister Jörn Wedemeier die Verwaltung mit Hilfe von Gutachtern daran gearbeitet, den beiden Verbrauchermärkten dabei zu helfen, an den jeweiligen Standorten zu expandieren und sowohl Sortiment als auch Fläche den Kundenbedürfnissen anpassen zu können. Die größten Schwierigkeiten scheinen jetzt aus dem Weg geräumt zu sein.

Um weitere Märkte auf der „Grünen Wiese“ oder auch Überkapazitäten zu vermeiden, machen Raumordnungsprogramme den Plänen der Unternehmen strikte Vorgaben. Eine Vergrößerung muss unter anderem aus der in der Samtgemeinde vorhandenen Kaufkraft begründbar sein.

Das dafür notwendige Einzelhandelsgutachten hat Jörg Lehnert von der BBE Handelsberatung in Köln in der jüngsten Sitzung des Bauausschusses der Samtgemeinde Sachsenhagen vorgestellt.

„Chance für die Ortsmitte“

Demnach verfügt die Samtgemeinde über eine jährliche Kaufkraft von 12,3 Millionen Euro in Hagenburg, fünf Millionen Euro in Sachsenhagen, 4,3 Millionen Euro in Wölpinghausen und und 3,3 Millionen Euro in Auhagen. Für die geplante Ausweitung des Edeka-Marktes Kappe von 1450 Quadratmeterm auf rund 2000 Quadratmeter sowie Aldis von 780 Quadratmeter auf 1000 Quadratmeter reichen die errechneten Umsätze nach Angaben von Lehnert aus.

Die Areale rund um Edeka wie auch Aldi werden künftig im Bebauungsplan als Lebensmittel-Nahversorger“ ausgewiesen werden müssen. Da es nach Einschätzung des Planers Mattias Reinold für die beiden Unternehmen am Ort „keine geeigneten Alternativstandorte“ gebe, gelte es, „bestehende Standorte zu ertüchtigen“.

Die mögliche Erweiterung des Standortes von Edeka auf weiteren, Teilflächen bis an den Luerßen Damm bezeichnete Reinold als „außerordentliche Chance für die Ortsmitte“. Die bisherigen Pläne von Aldi sehen vor, das Firmengebäude in südliche Richtung des heutigen Getränkehandels auszubauen. jpw