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Samtgemeinde Sachsenhagen Nächster Schritt zur neuen Sporthalle in Sachsenhagen
Schaumburg Sachsenhagen Samtgemeinde Sachsenhagen Nächster Schritt zur neuen Sporthalle in Sachsenhagen
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22:57 23.09.2019
Symbolbild Quelle: dpa
Samtgemeinde Sachsenhagen

Reede kann sich nun an die Bauplanung machen und dann eine genaue Übersicht über die Kosten vorlegen. In der ersten Schätzung sollte die neue Halle rund drei Millionen Euro kosten.

Der Architekt hatte zur Sitzung im Büro der Gemeinde Auhagen einen überarbeiteten Entwurf mitgebracht. Der Hallenbau ist gegenüber den ersten Entwürfen gespiegelt. Die Ein- und Ausgänge befinden sich nun auf der anderen Seite, sodass der Verkehr von und zur Halle künftig über die Walter-Kemper-Straße geführt werden soll, Stellplätze werden nach dem Abriss der alten Halle auf deren Grundfläche gebaut. Ein Nutzungskonflikt mit der benachbarten Grundschule oder auch mit der Kinderkrippe soll auf diese Weise nicht entstehen.

Glasfront mit Sichtschutz

Die Fassade ist nach Norden ausgerichtet, der Architekt hatte bisher eine Glasfront bis zum Boden vorgesehen. Diese soll aber nun nach Wünschen aus dem Ausschuss und der beteiligten Vereine mindestens in Sichthöhe gegen Blicke von Außen geschützt sein.

Der jetzt im Konzept vorgesehene Gymnastikraum mit einer Größe von 50 Quadratmetern könnte nach Anregung von Samtgemeindebürgermeister Jörn Wedemeier auf 75 Quadratmeter vergrößert werden. Reede hat zwei Geräteräume eingeplant, die 60 und 56 Quadratmeter groß werden sollen, diese sind auch von einem Innenflur aus zu begehen. Gute Erfahrungen hat der Architekt bei einem anderen Hallenbau mit einem im Vorraum eingebauten, größeren Ballschrank gemacht.

Kein Fahrstuhl zur Tribüne

Über einen Fahrstuhl als Aufgang zur Tribüne wird die Halle nicht verfügen. Rollstuhlfahrer können aber künftig dass Geschehen in der Halle durch Fenster im Gymnastikraum oder im Regieraum verfolgen.

Ausschussmitglied Uwe Brinkmann (CDU) bat Reede darum, auch eine Kostenkalkulation für einen Passivstandard für die Halle vorzulegen. Die vom Architekten vorgelegten möglichen Farbkombinationen für die Außenfassade in eher herbstlichen Rot-Braun-Tönen oder in Gelb-Blau stieß noch nicht unbedingt auf Gegenliebe. Die Kommunalpolitiker wollen sich im Laufe der Planungsphase weitere Farbkombinationen vorlegen lassen. Eine Holzfassade, wie sie Monika Tautz (Grüne) vorgeschlagen hatte, lehnte das Gremium mit Hinweis auf den Pflegeaufwand ab.

Entscheidung über Fotovoltaikanlage steht noch aus

Von dem gewünschten Lichtband im Dach riet Reede ab und verwies auf die sommerliche Sonnenstrahlung. Die sich daraus ergebende Wärme sei nur sehr schwer aus der Halle zu bekommen. Auch über die Größe der Fotovoltaikanlage auf dem Dach ist noch nicht entschieden worden. Bisher soll sie den Strom für die Wärmepumpe zur Hallenbeheizung liefern.

Von Jan Peter Wiborg