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Samtgemeinde Sachsenhagen Neues Feuerwehrhaus in Sachsenhagen: Grünes Licht, große Finanzlast
Schaumburg Sachsenhagen Samtgemeinde Sachsenhagen Neues Feuerwehrhaus in Sachsenhagen: Grünes Licht, große Finanzlast
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22:20 30.08.2019
Die Feuerwehren Auhagen-Düdinghausen und Sachsenhagen sind fusioniert - jetzt soll auch eine gemeinsame Zentrale her. Für den Planungsbeginn hat der Samtgemeinderat jetzt grünes Licht gegeben. Quelle: Symbolbild/tro
Samtgemeinde Sachsenhagen

Weil es künftig auch nur noch vier eigenständige Feuerwehren in der Samtgemeinde geben wird, soll der Feuerwehrbedarfsplan an die neuen Verhältnisse angepasst und fortgeschrieben werden.

Finanzielle Belastung: Zwei Feuerwehrhäuser, eine Sporthalle und eine Krippe entstehen

„Wegen der technischen Standards, die künftig darstellbar sein werden, ist die Motivation unter den Aktiven hoch“, sagte der Samtgemeindebürgermeister Jörn Wedemeier. Wie zuvor im Feuerwehrausschuss wurden aber auch nachdenkliche Töne wegen der künftigen Darlehenslast der Samtgemeinde angesichts des geplanten Neubaus von zwei Feuerwehrhäusern laut, dazu kommen noch eine neue Sporthalle in Sachsenhagen und ein Krippe in Hagenburg.

Selbstkritik übte der CDU/WGH-Gruppensprecher Klaus-Dieter Drewes. Man hätte damals das neue Feuerwehrhaus in Sachsenhagen „nicht einfach so durchwinken sollen“. Und auf den Hinweis von Martin Golombiewski (SPD), dass es damals noch keine Fusionsbereitschaft unter den Wehren gegeben habe, entgegnete Drewes, dass dem Rat trotzdem „das strategische Denken gefehlt“ habe. Man habe nur an eine Wehr gedacht und nicht an die Samtgemeinde.

Mögliche Unterbringung Nienbrügges wird berücksichtigt

Damit das nicht noch einmal passiert, soll bei den Planungen für ein neues Feuerwehrhaus in Sachsenhagen gleich die Möglichkeit berücksichtigt werden, die Feuerwehr Nienbrügge dort mit unterzubringen. Insbesondere Ralf Hantke (SPD) gab der Verwaltung auf, nicht nur den von der Feuerwehr favorisierten Standort am Sinkenbrink, sondern mehrere Plätze zu prüfen.

Angesichts der vielen kostspieligen Projekte, die die Samtgemeinde in den nächsten Jahren schultern will, bat Dieter Eidtmann (CDU) die Feuerwehren, mit „echten Aktivenzahlen“ zu arbeiten, damit nicht zu groß gebaut würde. Wedemeier zeigte sich überzeugt davon, dass ein Kostenbewusstsein bei den Feuerwehren vorhanden sei. Von Jan Peter Wiborg

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