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Wölpinghausen Kommentar zur Fürst-Wolrad-Straße: Wolrad verdient die Ehrung nicht
Schaumburg Sachsenhagen Wölpinghausen Kommentar zur Fürst-Wolrad-Straße: Wolrad verdient die Ehrung nicht
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12:04 21.12.2019
SN-Redakteur Arne Boecker kommentiert den Streit um die Fürst-Wolrad-Straße in Wölpinghausen, die wegen der Nazi-Vergangenheit ihres Namensgebers im Ort entflammt ist. Quelle: Montage, Jan Peter Wiborg
Wölpinghausen

Wölpinghausens Ratsmitglieder haben ja Recht. Das Nazireich liegt seit 75 Jahren auf dem Müllhaufen der Geschichte, also können sie das Thema „Fürst-Wolrad-Straße“ in aller Ruhe besprechen.

Egal ob Viertelnazi oder Vollnazi

Ebendies sollten sie aber tatsächlich tun. Gelegentlich wendet sich Volkes Stimme gegen jene Bürger, die die braune Suppe aufrühren. Das ist ungerecht. Sie versuchen nur wettzumachen, was in Deutschland über Jahrzehnte versäumt worden ist.

Auch hier wird über Straßennamen diskutiert

War Wolrad zu Schaumburg-Lippe ein Viertelnazi, ein Halbnazi, ein Vollnazi? Dieses politische Prozentrechnerei braucht nicht, wer sich die wesentliche Frage stellt: Sollte die Gemeinde Wölpinghausen Wolrad dadurch hervorheben und ehren, dass eine Straße seinen Namen trägt?

Nein, das sollte die Gemeinde Wölpinghausen nicht tun. Denn eines ist Wolrad sicher nicht – ein Vorbild für Demokraten. Das galt damals, und das gilt auch 75 Jahre danach. von Arne Boecker

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