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Wölpinghausen Sporthalle ausbauen und Haltestellen sanieren
Schaumburg Sachsenhagen Wölpinghausen Sporthalle ausbauen und Haltestellen sanieren
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17:39 07.05.2018
Die Sporthalle gehört zu den Dingen, die in Wölpinghausen besonders im Fokus stehen.
Die Sporthalle gehört zu den Dingen, die in Wölpinghausen besonders im Fokus stehen. Quelle: ano
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Wölpinghausen

Für Bürgermeister Joachim Schwidlinski (SPD) stehen vor allem drei Dinge im Fokus: „Wir wollen den Ausbau der Sporthalle im Blick behalten, mit der Arbeit an der Kreisstraße 37 weiterkommen und die Bushaltestellen sanieren.“

 Die aktuellen Bedingungen seien sehr günstig, weshalb es gelte, schnell tätig zu werden: „Bei unseren Vorhaben können wir nach jetzigem Stand auf erhebliche Fördermittel hoffen, die den Großteil der im Raum stehenden Summen umfassen würden.“

 Der geplante Anbau an die Liegenschaft an der Meeresblickstraße ist mit einem Investitionsvolumen von rund 500.000 Euro die mit Abstand kostspieligste Maßnahme. Ein Großteil soll durch das ZILE-Programm (Zuwendung zur integrierten ländlichen Entwicklung) finanziert werden. Durch die Erweiterung sollen unter anderem Umkleiden, Duschen und Toiletten entstehen. Auch das Problem mit den nicht getrennten Umkleidebereichen wäre vom Tisch.

 Bewilligte Gelder eingefroren

Bei der maroden und dringend renovierungsbedürftigen Kreisstraße 37 hatte der politische Wechsel in Hannover im vergangenen Jahr für einen vorläufigen Stopp gesorgt. Bereits bewilligte Gelder waren zunächst eingefroren worden. Nun soll es im Idealfall in diesem Jahr losgehen.

 Die Sanierung der Bushaltestellen, von denen sich zwei an der Schaumburger Landstraße, zwei an der Fürst-Wolrad-Straße und zwei im Ortsteil Wiedenbrügge befinden, kostet insgesamt rund 200.000 Euro zu Buche. Dafür möchte die Gemeinde ein Förderprogramm der Landesverkehrsgesellschaft beantragen.

 Bei den Bushaltestellen habe das Problem darin bestanden, geeignete Unternehmen für die Ausführung zu finden: „Wir haben mehrere Firmen angeschrieben und lediglich eine Antwort bekommen. Und die Bedingungen konnten wir nicht akzeptieren.“ Die Informationen habe man der Förderbehörde zukommen lassen, die der Wölpinghäuser Argumentation gefolgt sei.

 Was ein anderes Projekt, die Umgestaltung der Grünen Mitte Wiedenbrügge, anbelangt, bei der die Überlegung besteht, neue Elemente zur Freizeitgestaltung anzufügen, gibt es laut Gemeindedirektor Dirk Hesterberg nichts zu vermelden: „Bei der Verwaltung ist dazu noch nichts eingegangen. Ich habe die Ratsmitglieder angeschrieben und warte auf deren Rückmeldungen.“ ano