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Wölpinghausen Verwaltungskosten: „Nimmt uns die Luft“
Schaumburg Sachsenhagen Wölpinghausen Verwaltungskosten: „Nimmt uns die Luft“
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15:35 30.11.2018
Symbolbild Quelle: dpa
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Wölpinghausen

Einen entsprechenden Beschluss fasste der Gemeinderat bei seiner jüngsten Sitzung. Die finanziellen Belastungen der Gemeinde würden sich bei einer Übernhahme beider Posten zunächst um etwa 135.000 Euro erhöhen, erklärt Gemeindedirektor Dirk Hesterberg. Während die Bauhofkosten, unter die neben Personalkosten auch der Aufwand für Arbeiten sowie für Maschinen fallen, bei rund 90.000 Euro liegen, würden für die Verwaltungsausgaben ungefähr 45.000 Euro fällig. Diese setzen sich in erster Linie aus den Kosten für die Mitarbeiter zusammen.

Und hinzu kämen weitere Kosten. Eine Finanzierungslücke entstünde etwa auch durch den im kommenden Jahr wegfallenden Finanzausgleich vom Land, von dem Wölpinghausen zuletzt profitiert hatte. Dieser hat laut Hesterberg in den vergangenen Jahren bei rund 15.000 Euro gelegen. Nicht mehr aufkommen muss die Gemeinde ab nächstem Jahr hingegen für den Kindergarten, der am 1. Januar in die Trägerschaft der Samtgemeinde Sachsenhagen übergehen wird (wir berichteten). Die damit verbundenen Kosten hätten 2016 bei 103.000 Euro gelegen, so Hesterberg. Für das vergangene Jahr liege noch kein Ergebnis vor.

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"Starke Belastung für Wölpinghausen"

„Die Übernahme der Kosten ist eine starke Belastung für Wölpinghausen“, so CDU-Fraktionssprecher Uwe Brinkmann. Das Tragen der Bauhofkosten sei in Ordnung, der Aufwand für die Verwaltungsleistungen müsse bei der Samtgemeinde verbleiben. Man müsse dieser gegenüber solidarisch sein, jedoch gäbe es in dieser Hinsicht auch Grenzen.

Auch die SPD sprach sich gegen eine Übernahme der Verwaltungskosten aus. Fraktionssprecher Bernd Fröhlich: „Eine Übernahme der Verwaltungskosten würde uns die Luft zum Atmen nehmen.“ Notwendige Dinge für die Gemeindeentwicklung müssten in diesem Fall genau abgewogen werden oder könnten gar nicht mehr verwirklicht werden.

Von Andreas Ohler